Am Abend des Sonntags, des 14. Juni, wurde Charkiw erneut von Russland angegriffen. Durch einen Treffer im Cholodnohorskij-Rajon brach in einem zivilen Unternehmen ein Feuer aus. Dies meldete der Leiter der Militärverwaltung der Oblast Charkiw (OWA), Oleh Syniehubow, in seinem Telegram-Kanal.

Starker Brand im dritten Stock

Die Militärverwaltung der Oblast Charkiw veröffentlichte Aufnahmen vom Tatort. Auf dem Video ist ein starker Brand im dritten Stock des Gebäudes deutlich zu erkennen. Obwohl der genaue Name des Unternehmens noch nicht bekanntgegeben wird – es gibt mehrere in der Gegend –, sind die Ausmaße des Feuers offensichtlich. Laut Syniehubow laufen die Löscharbeiten weiter.

Art des Angriffs: Drohnen und KAB

Das Warnsystem „Luftalarm“ registrierte nicht nur den Einsatz von unbemannten Fluggeräten, sondern auch den Einsatz von gelenkten Luftbomben (KAB). Dies zeugt von der Ernsthaftigkeit und Vielfalt der vom Gegner eingesetzten Mittel.

Serie von Angriffen auf die Stadt

Dies ist nicht der einzige Angriff auf das Oblastzentrum in letzter Zeit. Am selben Tag, dem 14. Juni, griffen russische Drohnen das Charkiwer Kunstmuseum an, das ein Denkmalschutzobjekt von lokaler Bedeutung ist. Bei dem Vorfall wurden mehrere Personen verletzt, darunter ein einmonatiges Baby, das ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Auch Frauen erlitten Verletzungen: Eine wurde verletzt, die andere litt unter einer akuten Stressreaktion. Die medizinischen Fachkräfte leisteten allen Verletzten die notwendige Hilfe.

Bereits am 10. Juni war Charkiw Ziel eines massiven Angriffs. In einem der Stadtteile traf eine Drohne ein mehrstöckiges Wohnhaus; es gab Verletzte. Über Nacht und am Morgen dieses Tages wurden 26 Drohnenangriffe registriert.

Folgen der regelmäßigen Beschuss

Ein weiterer schwerer Schlag gegen die Stadt ereignete sich bereits am 17. Mai. Dabei wurden Fahrzeuge, Wohnhäuser und die Straßenbeleuchtung beschädigt. Trümmerteile von Drohnen fielen in verschiedenen Stadtteilen: Saltoiwskyj, Kiwskyj und Cholodnohorskij.

Charkiw bleibt eines der Hauptziele russischer Angriffe. Die Luftabwehrkräfte und andere Einheiten der Streitkräfte der Ukraine setzen sich weiterhin mit allen verfügbaren Mitteln für den Schutz des Oblastzentrums vor Besatzung und Beschuss ein.