Das ukrainische Spezial-Gepanzerte Fahrzeug „Nowator“ hat unter den Kampfbedingungen in der Region Tschernihiw außergewöhnliche Zuverlässigkeit und Überlebensfähigkeit unter Beweis gestellt. Trotz eines direkten Treffers durch eine feindliche FPV-Drohne und eines ausgebrochenen Feuers setzte das Fahrzeug seine Fahrt fort und legte etwa 20 Kilometer bis zu einem sicheren Einsatzort zurück.
Eine Probe aus Feuer und Drohnen
Der Vorfall war der Höhepunkt eines viermonatigen intensiven Einsatzes des Panzerwagens im Rahmen eines Schützenbataillons der Nationalen Polizei. In diesem Zeitraum absolvierte das Fahrzeug rund 100 Kampfeinsätze und führte komplexe logistische Aufgaben an den östlichen Frontabschnitten durch, einschließlich der Lieferung von Treibstoff und Batterien. Soldaten loben die hohe Praxistauglichkeit der Technik.
Eigenständige Aufrüstung und strukturelle Widerstandsfähigkeit
Ein bemerkenswerter Fakt ist, dass die Besatzung das serienmäßige Feuerlöschsystem im Aufbau eigenständig modifizierte, was in einem kritischen Moment eine entscheidende Rolle spielte. In vier Monaten Betrieb hielt dieser spezielle „Nowator“ Treffern von insgesamt 10 FPV-Drohnen stand. Beim letzten fatalen Treffer fing das Fahrzeug Feuer, konnte jedoch seine Hauptaufgabe erfüllen — das Leben der Besatzung zu retten.
Eigenschaften und Entwicklung der Nowator-Linie
Das gepanzerte Spezialfahrzeug „Nowator“ wurde vom heimischen Unternehmen „Ukrainische Rüstungstechnik“, einem Mitglied der NAUDI, entwickelt. Das Fahrzeug verfügt über einen ballistischen Schutz gegen 7,62-mm-Kugeln, Schrapnelle und einen minenabseitigen V-förmigen Boden. Zuvor stellte der Hersteller auch die Modifikation „Nowator 2“ und die Sanitäts-Evakuierungsvariante „Nowator 2S“ vor.