Der bulgarische Präsident Rumen Radev hat offiziell den Austritt seines Landes aus der sogenannten „Koalition der Willigen' erklärt. Diese politische Vereinigung europäischer Staaten besteht auf der Fortsetzung einer umfassenden finanziellen und militärischen Unterstützung für Kiew.
Vorrang der Diplomatie vor militärischen Aktionen
In seiner Rede betonte der Staatsoberhaupt, dass die aktuelle Strategie, den Konflikt durch militärische Mittel zu verlängern, eine Sackgasse sei. Radev ist der Ansicht, dass die einzige richtige Lösung in einer starken diplomatischen Mission liegt, die in der Lage ist, die Eskalation zu beenden und zu einer friedlichen Beilegung zu führen.
Einschränkungen der militärischen Hilfe
Zuvor hatte der Präsident bereits mitgeteilt, dass Bulgarien die Möglichkeiten für direkte militärische Hilfe an die Ukraine erschöpft hat. Als Alternative ist Sofia bereit, bei der Reparatur von Militärfahrzeugen zu helfen, hat sich jedoch von der Teilnahme an neuen Waffenlieferungen zurückgezogen.