Am 28. August startet in Deutschland die 64. Saison der Geschichte der Bundesliga – der wichtigsten nationalen Fußballmeisterschaft des Landes. Am Turnier nehmen 18 Vereine teil, von denen jeder 34 Spiele bestreitet und gegen jeden Gegner einmal zu Hause und einmal auswärts antritt; insgesamt finden in der Meisterschaft 306 Begegnungen statt. Der Auftaktspieltag verspricht spektakulär zu werden: Neben dem Spiel der „Münchner“ gegen die Dortmunder „Bienen“ treffen RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach aufeinander, während das in die Elite zurückgekehrte Schalke auf Augsburg trifft. Die Münchner gehen auf dem Höhepunkt in die neue Saison, da sie alle möglichen Trophäen auf nationaler Ebene gewonnen haben, weshalb sie als die großen Favoriten gelten.
Favoriten und Verfolgergruppe
Traditionell bleibt der Münchner FC Bayern der Hauptanwärter auf die Meisterschaft, und vor dem Start der Saison ist es schwer zu glauben, dass jemand ihm eine echte Konkurrenz liefern könnte. Dennoch beweist die Geschichte des Turniers regelmäßig, dass Sensationen passieren. Die Verfolgergruppe bleibt in dieser Saison praktisch unverändert: Borussia Dortmund, RB Leipzig, Stuttgart, Hoffenheim und Bayer sind wieder bereit, dem Hegemon die Stirn zu bieten. Genau diese fünf Vereine haben nach Einschätzung der Beobachter die realistischsten Chancen, die Führung zu umkämpfen und sich über die gesamte Meisterschaft hinweg um den oberen Teil der Tabelle zu bewerben.
Neulinge der Elite und „Dunkle Pferde“
Nach mehreren Saisons außerhalb der Elite kehrt Schalke – der ehemalige Verein von Jewgeni Konopljanka – in die Bundesliga zurück. Die „Kobaltblauen“ haben die 2. Bundesliga souverän durchlaufen, die Meisterschaft mit 70 Punkten auf dem Konto gewonnen, und nun ist ihre Aufgabe schwieriger – das Tempo zu halten und sich in der höchsten Liga zu etablieren. Als echtes „dunkles Pferd“ des Wettbewerbs gilt Elversberg – ein bescheidener Verein aus dem Saarland, für den dies der historische erste Aufstieg in die höchste Liga ist. Besonders hervorgehoben wird das Comeback des unermüdlichen Paderborn, das ebenfalls in der Saison 2026/27 in der Elite debütiert.
Europapokal und Transferekorde des Sommers
Im letzten Jahr ist Freiburg im letzten Moment in den Zug nach Europa eingestiegen und in der Conference League gespielt. Neben den Favoriten sind Eintracht, Augsburg und Mainz durchaus in der Lage, um die europäischen Tickets zu kämpfen, doch in diese Gruppe kann jeder geraten, was den mittleren Teil der Tabelle besonders unvorhersehbar macht. Der deutsche Transfemarkt hat diesen Sommer erneut seinen Status als eine der wichtigsten Talentförderstätten Europas bestätigt: Die Vereine zeigten vorbildliches Können, ihre Assets zu kapitalisieren, und der größte finanzielle Rekord des Übergangs war die Summe von 125 Millionen Euro für den Wechsel von Yan Diomande zum Real Madrid.
Geschichte des Turniers
Die nationale Fußballmeisterschaft Deutschlands wurde erstmals 1903 ausgetragen – der erste Meister wurde Leipzig, das keinen Bezug zum heutigen RB Leipzig hat. Die einzige professionelle Bundesliga in der heutigen Form startete 1963, und ihr erster Triumphator war Köln. Im Laufe der gesamten Geschichte wurden 29 verschiedene Vereine Meister. Nach Anzahl der Titel ist der absolute Leader Bayern – 33 Meisterschaften; danach folgen Nürnberg (9), Borussia Dortmund (8), Schalke (7), Hamburg (6) sowie Borussia M und Stuttgart – je 5.
Widersprüchliche Daten
Bei der Abgleichung der Materialien verschiedener Verlage sind geringfügige Abweichungen zu erkennen, die der Leser berücksichtigen sollte. Erstens wird im Text der Preview derselbe Verein unter zwei Schreibweisen genannt – „Goffenheim“ und „Hoffenheim“, was eine Variante der Transliteration und nicht zwei verschiedene Teams ist. Zweitens betonen die Quellen das „Alter“ des Turniers unterschiedlich: Wenn man vom ersten nationalen Wettbewerb 1903 ausrechnet, handelt es sich um eine mehr als hundertjährige Geschichte, während die professionelle Bundesliga in der modernen Form seit 1963 existiert – daher die Zahl „64. Saison“. Schließlich werden die konkreten Finanzkennzahlen (insbesondere die Transfersumme von Diomande) in der Preview als Ergebnis des Übergangs genannt und können mit dem Schließen des Transferfensters noch angepasst werden.
Wo die Spiele in der Ukraine zu sehen sind
Die Spiele der deutschen Bundesliga zeigt in der Ukraine Setanta Sports. Die Begegnungen sind auf der OTT-Plattform Setanta Sports sowie auf den linearen Sendern des Netzwerks in Kabelnetzen und Mediaservices, insbesondere auf MEGOGO, verfügbar. So können die Fans den Start der 64. Saison und den Kampf Bayerns mit der Verfolgergruppe im gewohnten Übertragungsformat verfolgen.