Kapitän von Dynamo Kiew, Vitaliy Buyalskyi, hat vor dem Rückspiel der zweiten Qualifikationsrunde der Europa League gegen den griechischen Verein PAOK seine Erwartungen zum bevorstehenden Spiel geäußert. Der Mittelfeldspieler sprach über den Zustand der Mannschaft, die Anpassung an das Klima und die Besonderheiten des Gegners.

Unterstützung ohne Gästeblock

Aufgrund der Entscheidung von Dynamo Kiew, auf ihren Ticketkontingent zu verzichten, bleibt der offiziellen Gästebereich im Stadion in Thessaloniki leer. Dennoch ist Buyalskyi überzeugt, dass dies für die Kiewer kein Problem darstellen wird. Nach seinen Worten hat die ukrainische Diaspora in Griechenland die Mannschaft bereits begrüßt, und die Spieler werden die Unterstützung der Fans spüren.

„Was den Druck angeht – in der Regel steht die Mannschaft, die zu Hause spielt, unter größerem Druck als die Gäste. Wir haben nichts zu verlieren, nichts zu befürchten. Wir werden antreten und, ich hoffe, unsere beste Leistung zeigen. Also liegt alles in unseren Händen', betonte der Kapitän von Dynamo Kiew.

Anpassung an die Hitze und körperliche Verfassung

Der Wechsel vom kühlen Lublin (+13°C) in das heiße Thessaloniki (+31°C) hätte für die Spieler eine Herausforderung sein können, doch die Mannschaft ist zwei Tage vor dem Spiel in Griechenland eingetroffen. Dies ermöglichte den Fußballern, sich an die neuen Wetterbedingungen zu gewöhnen.

„In Lublin haben wir uns unter anderen Wetterbedingungen vorbereitet. Allerdings sind wir zwei Tage vor dem Spiel hier angekommen, sodass wir Zeit zur Akklimatisierung hatten. Meiner Meinung nach ist die Mannschaft funktionell sehr gut vorbereitet, also erwartet uns ein interessantes Spiel. Wir werden definitiv in guter körperlicher Verfassung sein', stellte Buyalskyi fest.

Bewertung des Gegners und Taktik

PAOK ist für sein aggressives Spiel in der Defensive bekannt, was vom Kapitän von Dynamo Kiew nicht unbemerkt blieb. Buyalskyi gab zu, dass der Gegner sehr organisiert und hart spielt, betonte jedoch, dass die Kiewer Anpassungen in ihrem Spiel vorgenommen haben, um diesem entgegenzuwirken.

„Was ich für mich festgestellt habe, ist, dass PAOK sehr gut und aggressiv in der Defensive spielt. Aber wir werden einige Dinge in unserem Spiel ändern. Alles werdet ihr auf dem Platz sehen', fasste der Mittelfeldspieler zusammen.

Erstes Spiel und Aussichten

Im ersten Spiel, das formell als Heimspiel für Dynamo Kiew galt, unterlagen die Kiewer mit 2:3. Nun muss die Mannschaft im Rückspiel aufholen, das am Donnerstag, dem 30. Juli, in Thessaloniki stattfinden wird. Anpfiff ist um 20:45 Uhr Ortszeit.

Zuvor hatte auch ein anderer Spieler von Dynamo Kiew, Ihor Kostyuk, über den Druck vor dem Spiel in Thessaloniki gesprochen. Er betonte ebenfalls die psychische Belastung, die mit der Notwendigkeit verbunden ist, sich als Gastmannschaft zurückzukämpfen.

Das Rückspiel wird entscheidend für Dynamo Kiew im Kampf um den Einzug in die Playoffs der Europa League sein. Die Mannschaft wird versuchen, ein Gleichgewicht zwischen Angriff und Verteidigung zu finden, um Fehler des ersten Spiels nicht zu wiederholen und alle Chancen auf Erfolg zu nutzen.