Am 14. August 2026 entbrannte in den Gängen der Macht in Washington ein neuer Skandal, der mit personellen Umstrukturierungen in der Presseabteilung der Verwaltung zusammenhängt. Der US-Präsident Donald Trump gab offiziell bekannt, dass die amtierende Pressesprecherin des Weißen Hauses, Caroline Levitt, ihren Posten in naher Zukunft verlassen wird. Diese Ankündigung war das Signal für den Beginn der aktiven Phase der Suche nach einem Nachfolger, von dem der Rhythmus der Kommunikation der Verwaltung mit der Öffentlichkeit und den Medien abhängt.
Kandidaten: von Medienstars bis zu „eigenen Leuten'
Sofort nach der Ankündigung der Absetzung von Levitt strömte eine Flut potenzieller Kandidaten für die Schlüsselposition herein. Laut Quellen, die der Verwaltung nahe stehen, erwägt Trump ein breites Spektrum an Optionen und beschränkt sich nicht nur auf den internen Personalpool. Insbesondere wird die Ernennung von Monica Crowley, der Leiterin des Protokollbüros, diskutiert. Crowley verfügt über beträchtliche Erfahrung in der Arbeit mit konservativen Medien und gilt als eine der einflussreichsten Figuren im Protokollbereich des Weißen Hauses.
Eine andere Option, die in den Hinterzimmern aktiv diskutiert wird, ist die Ernennung von Scott Jennings, einem bekannten Fernsehkommentator von CNN. Seine Kandidatur wurde als Möglichkeit vorgeschlagen, einen Profi mit tiefem Verständnis für die Arbeit im Fernsehsender in die Verwaltung zurückzuholen. Auch Alina Hubba, die ehemalige Pressesprecherin des Wahlkampfteams von Trump, taucht auf der Liste auf; ihre Loyalität und Erfahrung im Krisenmanagement werden im Umfeld des Präsidenten hoch geschätzt.
Interne Reserven und unerwartete Rücktritte
Unter den potenziellen Nachfolgern wird auch Anna Kelly, eine der Stellvertreterinnen von Caroline Levitt, in Betracht gezogen. Kelly hat bereits einen breiten Aufgabenbereich in der Presseabteilung übernommen und ist mehrfach in bundesweiten Fernsehsendern aufgetreten, wobei sie ihre Fähigkeit unter Druck zu arbeiten, demonstrierte. Die intriganteste, aber schnell widerlegte Kandidatur war jedoch die von Katie Miller – einer ehemaligen Beamten der Verwaltung und Ehefrau von Stephen Miller, dem stellvertretenden Leiter der Verwaltung. Eine Quelle, die dem Weißen Haus nahe steht, wies diese Version kategorisch zurück und erklärte: „Das wird nicht passieren“.
Widersprüchliche Daten
Die Situation mit dem Rücktritt von Levitt ist von Widersprüchen umgeben. Einerseits erklärte Präsident Trump den baldigen Rücktritt der Pressesprecherin, was auf eine Bereitschaft zu Personalwechseln hindeutet. Andererseits nannte eine zweite, der Verwaltung nahestehende Quelle den Rücktritt von Levitt „ungeplant' und betonte, dass Trump noch Zeit habe, eine Entscheidung zu treffen. Diese Quelle merkte an: „Das ist eine extrem wichtige Aufgabe für Donald Trump … wahrscheinlich hat er noch Zeit, bevor er eine Entscheidung trifft. Ich denke, das Weiße Haus wird hier eine sorgfältige Suche durchführen“.
Kommunikationsstrategie in der Übergangsphase
Bislang hat das Weiße Haus keine offizielle Antwort auf die Frage gegeben, ob jemand vorübergehend die Aufgaben der Pressesprecherin übernehmen wird, wie dies während des Mutterschaftsurlaubs von Levitt der Fall war. Dies schafft Unsicherheit in der Arbeit mit der Presse und könnte zu einer vorübergehenden Verringerung der Aktivität im Pressezentrum führen. Dennoch deuten Quellen darauf hin, dass unter Fernsehleuten, Mitarbeitern der Verwaltung und Personen aus dem engsten Umfeld, wie Jason Miller und Alina Hubba, verschiedene Gerüchte darüber kursieren, wer diesen Posten in den nächsten Tagen übernehmen wird.