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title: "Chersoner Gebiet: Evakuierungszone aufgrund von Beschuss ausgeweitet"
description: "Die Behörden des Chersoner Gebiets haben die Zone der obligatorischen Evakuierung aufgrund verstärkter russischer Beschüsse ausgeweitet 🚨. In die Liste wurden neue Stadtteile von Cherson und mehrere Dörfer aufgenommen, und für Familien mit Kindern gilt ein absolutes Einreiseverbot in diese Gebiete. 🚫👶"
date: 2026-07-17T14:46:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/chersoner-gebiet-evakuierungszone-aufgrund-beschuss-ausgeweitet
tags: [kherson, alexander-prokudin, evacuation, ukraine, security]
publisher: "XAB.info"
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# Chersoner Gebiet: Evakuierungszone aufgrund von Beschuss ausgeweitet

![Bus mit der Aufschrift 'EVAKUIERUNG VON KINDERN' vor einem Hintergrund aus Herbstbäumen in der Region Cherson, die die Evakuierung von Kindern aus der Beschusszone symbolisiert](https://xab.info/media/2026/07/17/khersonskaia-oblast-rasshirila-zonu-evakuatsii/khersonskaia-oblast-rasshirila-zonu-evakuatsii-1.webp)

Die Sicherheitslage im Chersoner Gebiet erfordert sofortige und strenge Maßnahmen. Die Regionalbehörden haben beschlossen, das Gebiet, dessen Bewohner einer obligatorischen Evakuierung unterliegen, erheblich zu erweitern. Dies ist eine Reaktion auf die Ausweitung der Geografie russischer Beschüsse und die Zunahme der Bedrohung für die Zivilbevölkerung.

Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf den Leiter der Chersoner Regionalen Militärverwaltung (RMA), Alexander Prokudin, berichtet, wurde die Entscheidung vom Verteidigungsrat der Region nach einer detaillierten Analyse der Lage in den Gemeinden getroffen, die täglich Angriffen ausgesetzt sind.

### Neue Gebiete in der Risikozone

Während der Sitzung wurde besonderes Augenmerk auf die Gemeinden Cherson, Nowoworonzowka und Berislav gelegt. Genau hier ist die Gefahr eines Treffers am höchsten. In die Liste der Siedlungen, die einer obligatorischen Umsiedlung unterliegen, wurden folgende aufgenommen:

    - Siedlungen des Starostenbezirks Kresschenowe;

    - Das Dorf Tschariwne;

    - Die Siedlung Seleniwka;

    - Der Stadtteil „Tekstylnyj“ in Cherson.

Auch einzelne Straßen in den Stadtteilen Zentralnyj, Korabelnyj und Dniprowskyj in Cherson unterliegen der obligatorischen Evakuierung. Konkret handelt es sich um die Universitetska-, Teatralna-, Bialoruska-, Kommunalna-Straße sowie Straßen und Gassen in Richtung der Flüsse Koschowa und Dnipro.

### Einzugsverbot für Familien mit Kindern

Die Behörden haben eine beispiellose Entscheidung getroffen: In den Gebieten, in denen eine obligatorische Evakuierung angeordnet wird, ist der Einzug von Familien mit Kindern verboten. Diese Maßnahme wird durch die kritisch hohe Gefahr für Leben und Gesundheit Minderjähriger angesichts ständiger Beschüsse diktiert.

Zuvor hatte die Ukraine bereits die Verfahren für die obligatorische Evakuierung von Kindern aus Kampfzonen ohne Begleitung der Eltern genehmigt. Der neue Mechanismus sieht den sicheren Abtransport Minderjähriger aus gefährlichen Gebieten und ihre vorübergehende Unterbringung in sicheren Regionen des Landes vor.

### Maßnahmen zum Schutz der Infrastruktur und der Bevölkerung

Der Verteidigungsrat hat eine Reihe zusätzlicher Schritte zur Minimierung der Folgen von Angriffen abgestimmt:

    - Kauf und Installation mobiler Schutzräume an den gefährlichsten Abschnitten der Straßen;

    - Erwerb zusätzlicher Schutzmittel für kritische Infrastruktur;

    - Kapitalreparatur eines Schutzraums in einer Bildungseinrichtung;

    - Rekonstruktion der Ausrüstung in einem Krankenhaus zur Erhöhung seiner Widerstandsfähigkeit.

### Anpassung des Verkehrs- und Tankstellenbetriebs

Während der Sitzung wurden auch Fragen im Zusammenhang mit der Logistik und der Versorgung der Bevölkerung unter Kriegsbedingungen erörtert. Die Fahrpläne des öffentlichen Nahverkehrs wurden unter Berücksichtigung der operativen Lage angepasst: Einige Linien werden verkürzt.

Separat wurde die Sicherheit des Vorort-Personenverkehrs und der Betrieb von Tankstellen diskutiert, die regelmäßig Ziele für russische Drohnen und Raketenangriffe sind. Darüber hinaus haben die Behörden den Kauf von materiell-technischen Mitteln für die Bedürfnisse der Verteidigungskräfte abgestimmt.

Auch auf der Tagesordnung standen Fragen der Mobilisierungskampagne und der Arbeit der Militärmedizinischen Kommissionen, an deren Diskussion Vertreter des Regionalen Territorialen Rekrutierungs- und Mobilisierungszentrums (TRMZ) und des Sicherheitsdienstes, der Nationalpolizei und des Gesundheitsministeriums teilnahmen.