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title: "Chmara und Pistorius bestätigen die Fortsetzung der Unterstützung der ukrainischen Verteidigung: Luftabwehr, Finanzierung und gemeinsame Rüstungsindustrie"
description: "Die Verteidigungsminister der Ukraine und Deutschlands, Jewhen Chmara und Boris Pistorius, bestätigten in einem Telefonat die Fortsetzung der Unterstützung der Verteidigung Kiews. Besprochen wurden Luftabwehr, Finanzierung und gemeinsame Rüstungsindustrie."
date: 2026-09-05T15:08:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/chmara-und-pistorius-bestatigen-fortsetzung-der-unterstuetzung-der-ukrainischen-verteidigung
tags: [ukraine-defense, germany, air-defense, ramstein, military-aid]
publisher: "XAB.info"
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# Chmara und Pistorius bestätigen die Fortsetzung der Unterstützung der ukrainischen Verteidigung: Luftabwehr, Finanzierung und gemeinsame Rüstungsindustrie

![Redner auf einer Verteidigungsveranstaltung zur Unterstützung der Luftabwehr und Finanzierung der Ukraine](https://xab.info/media/2026/09/05/khmara-i-pistorius-podtverdili-prodolzhenie-podderzhki-oborony-ukrainy/khmara-i-pistorius-podtverdili-prodolzhenie-podderzhki-oborony-ukrainy-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Chmara und Pistorius vereinbarten in einem Telefonat die Fortsetzung der Unterstützung der ukrainischen Verteidigung.
- Als wichtigste Bedrohungen wurden strahlgetriebene Drohnen und ballistische Raketen genannt.
- Priorität bleibt die schnelle Stärkung der Luftabwehr und die Finanzierung der Verteidigungsbedarfe.
- Die Seiten beabsichtigen, eine gemeinsame Verteidigungsindustrie zu entwickeln, und bereiten sich auf die Sitzung im „Ramstein“-Format vor.

Deutschland beabsichtigt, die Verteidigungsfähigkeiten der Ukraine weiter zu unterstützen. Dies vereinbarten der ukrainische Verteidigungsminister Jewhen Chmara und sein deutscher Amtskollege Boris Pistorius in einem Telefonat, wie das Verteidigungsministerium gegenüber RBC-Ukraine mitteilte. Im Verlauf des Gesprächs bestätigten beide Seiten den Kurs auf eine Vertiefung der militärischen und industriellen Zusammenarbeit vor dem Hintergrund der anhaltenden russischen Angriffe auf ukrainisches Gebiet.

### Gespräch vor dem Hintergrund des „Luftterror“

Der Leiter des ukrainischen Verteidigungsressorts dankte Berlin für die wichtige Unterstützung und die Führungsrolle bei der Koordination der Bemühungen anderer internationaler Partner. Chmara informierte Pistorius über die Intensivierung des russischen Luftterrors und wies darauf hin, dass die wichtigsten Bedrohungen für die Bevölkerung und die Infrastruktur weiterhin strahlgetriebene unbemannte Luftfahrzeuge und ballistische Raketen bleiben. Genau diese Waffenkategorien erforderten, so der Minister, die schnellste Reaktion der Luftabwehrsysteme.

### Asymmetrische Verteidigung und Priorität der Luftabwehr

Die Ukraine, so Chmara, bilde einen eigenen Verteidigungsplan und setze bereits asymmetrische Maßnahmen um, die praktische Ergebnisse brächten. Gleichzeitig bleibe die möglichst schnelle Stärkung des Schutzes vor russischen Angriffen die wichtigste Priorität. In diesem Kontext werde die Unterstützung durch Deutschland und andere Verbündete als Faktor betrachtet, der es ermögliche, angesichts des anhaltenden Drucks auf die Hinterlandregionen des Landes das Gleichgewicht zu halten.

### Finanzierung und Ressourcenprüfung

Gesondert besprachen die Minister die Finanzierung der Verteidigungsbedarfe. Das ukrainische Verteidigungsministerium führe eine Prüfung der vorhandenen Ressourcen und des Humankapitals in den Verteidigungskräften durch. Gleichzeitig bleibe die finanzielle Unterstützung der Partner aus Sicht Kiews von entscheidender Bedeutung für die Nachhaltigkeit der Verteidigungsfähigkeit des Landes. Dies zeige, dass die eigenen Anstrengungen der Ukraine durch den externen Beitrag ergänzt, nicht ersetzt würden.

### Gemeinsame Verteidigungsindustrie

Eine weitere Priorität wurde die Entwicklung einer gemeinsamen Verteidigungsindustrie mit dem Fokus auf die Steigerung der Produktion ukrainischer Lösungen und die engere Zusammenarbeit zwischen den Rüstungsindustrien der Ukraine und Deutschlands. Dieser Ansatz zielt auf den Aufbau nachhaltiger Produktionsketten und die Erhöhung des Anteils inländischer Entwicklungen im Arsenal der Streitkräfte ab.

### Vorbereitung auf das „Ramstein“-Format

Die Minister bereiteten sich zudem auf die Sitzung im „Ramstein“-Format vor, die nächste Woche stattfinden wird. Das Treffen wird zur Plattform für die Synchronisierung der Positionen der Ukraine und ihrer Partner zu Fragen der Lieferungen, Ausbildung und industriellen Zusammenarbeit dienen. Zur Erinnerung: Deutschland ist einer der wichtigsten Militärpartner der Ukraine – im Sommer wies Berlin weitere 400 Millionen US-Dollar an Militärhilfe zu, die Mittel wurden für Luftabwehrsysteme, Munition und Raketen für Patriot-Komplexe verwendet.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [Strahlgetriebene Drohnen und Ballistik: Chmara offenbarte Deutschland die wichtigsten Bedrohungen für die Ukraine](https://www.rbc.ua/ukr/news/reaktivni-droni-i-balistika-hmara-rozkriv-1788620642.html) - Единственный предоставленный источник: официальное заявление Минобороны через РБК-Украина. Факты о телефонном разговоре, угрозах ПВО, финансировании, ОПК и подготовке к «Рамштайн» взяты из него без изменений. Сумма 400 млн долларов — из блока «напомним» того же источника, независимого перепроверяющего канала в наборе нет.

## ❓ FAQ

### Q: Wer führte das Gespräch über die Unterstützung der ukrainischen Verteidigung?
**A:** Das Telefonat führten der ukrainische Verteidigungsminister Jewhen Chmara und sein deutscher Amtskollege Boris Pistorius, wie RBC-Ukraine unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichtete.

### Q: Welche Bedrohungen nannte die Ukraine als die wichtigsten?
**A:** Vor dem Hintergrund der Intensivierung des russischen Luftterrors wurden strahlgetriebene Drohnen und ballistische Raketen als die wichtigsten Bedrohungen genannt.

### Q: Was besprachen die Minister noch?
**A:** Die Seiten besprachen die Finanzierung der Verteidigungsbedarfe, die Prüfung von Ressourcen und Humankapital, die Entwicklung einer gemeinsamen Verteidigungsindustrie sowie die Vorbereitung auf die Sitzung im „Ramstein“-Format nächste Woche.