Die amerikanische Tennisspielerin Coco Gauff hat ihren ersten Titel der Saison 2026 gewonnen und sich den Titel beim WTA-1000-Turnier in Cincinnati gesichert. Im Endspiel besiegte sie ihre Landsfrau Jessica Pegula. Die Ergebnisse des Finales meldet das Medium Sport RBC.UA.
Finale in 75 Minuten: Gauff ließ Pegula keine Chance
Das entscheidende Match dauerte nur 1 Stunde und 15 Minuten und endete mit einem klaren Sieg für Gauff in zwei Sätzen – 6:2, 6:4. Mit diesem Sieg glich die Amerikanerin die Bilanz in den direkten Duellen mit Pegula aus: Nun steht es in ihrem Kopf-an-Kopf-Vergleich 5:5. Auf dem Foto feiert die Siegerin ihren Erfolg auf dem Platz vor voll besetzten Tribünen.
Der Weg zum Titel: Nur ein verlorener Satz
Den gesamten Turnierverlauf über spielte Gauff äußerst ökonomisch: Ihren Gegnerinnen gab sie nur einen Satz ab – im Auftaktmatch gegen Ljudmila Samsonowa. Im Viertelfinale setzte sich die Amerikanerin souverän gegen die ukrainische Tennisspielerin Marta Kostjuk durch und gewann beide Sätze mit 6:2. Damit setzte Gauff ihre makellose Serie gegen Landsfrauen fort: 2026 gewann sie alle neun Matches gegen amerikanische Tennisspielerinnen.
Historische Leistung und Saisongstatistik
Der Titel in Cincinnati war für die 22-jährige Gauff mehr als nur ein weiterer Pokal. Sie ging als dritter Tennisspieler der Open Era nach Victoria Azarenka und Serena Williams in die Geschichte ein, der dieses Turnier zweimal gewann. Insgesamt ist es bereits ihr 12. Titel im WTA-Tour, wobei sie zehn davon auf Hartplatz gewann. Bei Turnieren der Kategorie WTA 1000 ist es ihr vierter Goldgewinn aus acht ausgetragenen Finals.
Kontext vor dem US Open
Der Sieg in Cincinnati hat auch eine praktische Bedeutung: Das Turnier gilt traditionell als eine der wichtigsten Auftaktstationen vor der US Open. Die überzeugende Form und die geringe Anzahl verlorener Sätze ermöglichen es Gauff, als eine der Topfavoritinnen auf den Titel in die US Open zu gehen. Wie Fachmedien anmerken, war das Finale für die Amerikanerin auch ein emotionaler Moment, den sie später in einem Interview kommentierte.