Am 14. Oktober 2026 ereignete sich in der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus ein schwerer Zwischenfall: Das unter singapurischer Flagge fahrende Containerschiff GFS Pride lief auf eine Seemine auf und sank. Der Vorfall geschah vor dem Hintergrund einer eskalierenden geopolitischen Spannung und Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran in dieser kritischen Region.
Details zum Untergang und zur Rettungsaktion
Nach Angaben der Hafen- und Schifffahrtsbehörde von Singapur brach an Bord des Schiffes nach der Detonation ein schwerer Brand aus, der zu kritischen Strukturschäden führte, woraufhin das Schiff sank. An Bord befanden sich 21 Besatzungsmitgliedern, die glücklicherweise durch ein schnelles Eingreifen alle gerettet werden konnten. Augenzeugen und Social-Media-Videos zeigten dichten Rauch über dem schräg liegenden Schiff sowie Dutzende treibende Container auf dem Wasser.Begleitende Zwischenfälle und iranische Position
Am selben Tag geriet ein weiteres in Singapur registriertes Schiff, die GFS Giselle, in einen Unfall und trug Rumpfschäden davon, konnte das Gefahrengebiet jedoch ohne menschliche Verluste aus eigener Kraft verlassen. Die Seestreitkräfte der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) erklärten, dass die GFS Pride auf einer von ihnen als „illegal und gefährlich“ bezeichneten Route unterwegs war und über 2500 Container transportierte. Die iranische Marine rief lokale Schiffe und Fischer zu äußerster Vorsicht auf, um Kollisionen mit treibenden Containern zu vermeiden.