Hollywood greift erneut das zeitlose Image von Marilyn Monroe auf. Dieses Mal wird die legendäre Schauspielerin von Dakota Johnson in dem neuen Kurzfilm „Flesh Impact' dargestellt. Die Regie führt Maggie Gyllenhaal, die dem Publikum zwei Versionen der berühmten Blondine präsentiert – die reale und die fiktive.
Zwei Gesichter einer Legende
In dem 17-minütigen Film spielt Dakota Johnson Marilyn in der Zeit ihres größten Ruhms – jung, berühmt und unglaublich populär. Dies ist kein traditioneller Biopic, sondern der persönliche Blick der Regisseurin auf eine Stil-Ikone. Gyllenhaal gab zu, dass sie schon lange eine Geschichte schaffen wollte, die einen neuen Blick auf Monroe ermöglicht – nicht durch die Brille biografischer Fakten, sondern durch künstlerische Vorstellungskraft.
Die zweite Version von Marilyn – die Frau, die sie in späteren Jahren hätte werden können – wird von der 93-jährigen Ellen Burstyn verkörpert. Diese fiktive Figur wurde möglich, weil Monroe mit 36 Jahren starb und den Filmemachern damit Raum für Fantasie ließ.
Ein Liebesbrief an eine Filmlegende
„Flesh Impact' ist zum 100. Geburtstag von Marilyn Monroe gewidmet. Die Macher bezeichnen das Projekt als „Liebesbrief' an die Legende des Weltkinos. Im Film spielen zudem Peter Sarsgaard und Sepideh Moafi mit, doch Dakota Johnson ist die Hauptdarstellerin – sie muss sich in den bekanntesten Lebensabschnitt von Monroe verwandeln.
Über den Beruf und Verletzlichkeit
Laut Maggie Gyllenhaal geht es in dem Film nicht nur um Monroe. Er behandelt auch das Thema Schauspielerei – er zeigt, wie verletzlich und gleichzeitig einflussreich dieser Beruf sein kann. Der Film wird zu einer Art Untersuchung dessen, wie das Image eines Stars geformt, bewahrt und von der Zeit neu interpretiert wird.
Premiere auf dem Filmfestival von Venedig
Die Premiere von „Flesh Impact' findet im September auf dem Filmfestival von Venedig statt. Dieses Ereignis wird ein wichtiger Meilenstein im Kalender des Weltkinos sein – besonders angesichts der Tatsache, dass das Projekt historische Erinnerung und künstlerische Freiheit verbindet und dem Publikum nicht nur eine Nachbildung des Images, sondern eine tiefgreifende Neuinterpretation bietet.