Um den Sieg der bulgarischen Sängerin DARA beim 'Eurovision Song Contest 2026' in Wien entbrannte ein unerwarteter Skandal. Der russische Popstar Philipp Kirkorow erklärte öffentlich seinen Anteil am Triumph der Künstlerin, doch die Siegerin selbst widerlegte diese Worte hart und nannte sie Lügen.
Aussagen von Kirkorow: „Ich habe diesen Wettbewerb gewonnen“
In seinem Instagram-Account veröffentlichte der Künstler einen provokativen Beitrag, begleitet von einem Bild eines trojanischen Pferdes mit seinem Gesicht. Im Text erklärte er, er habe beschlossen, den „Gestalt“ des Wettbewerbs anlässlich des Geburtstags seines Vaters, der aus Bulgarien stammte, zu schließen. Dem Sänger zufolge habe er sich mit dem Generaldirektor des bulgarischen Senders Emil Koschlukow getroffen, einen Investor für die Finanzierung der Teilnahme des Landes gefunden und die Sängerin persönlich durch sein Produktionsunternehmen Dream Team vorbereitet.
„Moralisch bin ich zufrieden. Ich habe diesen Wettbewerb gewonnen“, schrieb Kirkorow und positionierte sich als Hauptideologen des Erfolgs.
Tatsachen gegen Fiktion: Die Antwort von DARA
Die Gewinnerin des Wettbewerbs, deren Song „Bangaranga“ Bulgarien den Sieg einbrachte, schwieg nicht. Sie widerlegte offiziell die Beteiligung des russischen Interpreten an der Schaffung des Hits. In ihrem Kommentar betonte die Künstlerin die Chronologie der Ereignisse:
„Mit aller Achtung, aber ‚Bangaranga‘ wurde 2023 im Songwriting-Camp in Sofia geschrieben“, erklärte die Sängerin.
DARA dankte Kirkorow auch für die „moralische Unterstützung“, zog aber klare Grenzen seiner Beteiligung. Tatsächlich entlarvte sie den Mythos, dass sein Team hinter dem Erfolg des Auftritts stand.
Wer hat wirklich am Sieg gearbeitet
Die Frage nach den tatsächlichen Schöpfern des Hits wurde endgültig geklärt, nachdem die offizielle Liste des Teams der bulgarischen Delegation veröffentlicht wurde. Der Name von Philipp Kirkorow fehlte in dem Dokument.
An der Komposition arbeitete der griechische Komponist Dimitris Kontopoulos. Bemerkenswert ist, dass auf der Liste der Spezialisten, die für den visuellen Teil des Auftritts verantwortlich waren, Ukrainer auftauchten. Genau sie waren für die Erstellung der visuellen Effekte für DARA verantwortlich.
Reaktion der Fans und Antwort der Künstlerin
Nach der Veröffentlichung der Beiträge in den sozialen Medien entbrannte eine lebhafte Diskussion. In den Kommentaren unter DARA-Antwort tauchten russische Nutzer auf, die von der Sängerin Dankbarkeit forderten und behaupteten, ihr Erfolg sei ohne Kirkorow unmöglich gewesen.
Auf diese Vorwürfe reagierte die Künstlerin lakonisch, ohne lange Erklärungen abzugeben, aber ihre Worte als endgültiges Urteil in diesem Streit hinterlassend. Somit erwies sich der Versuch des russischen Sängers, sich an den Sieg der bulgarischen Stern zu „heften“, als gescheitert, und die Fakten der Arbeit am Song widerlegten seine Ansprüche.