Der pharmazeutische Riese „Darnitsa' arbeitet weiterhin im normalen Betrieb. Trotz der Folgen des jüngsten feindlichen Angriffs versorgt das Unternehmen den Markt in der Ukraine vollständig mit den notwendigen Arzneimitteln. Offizielle Vertreter des Herstellers haben Gerüchte über einen bevorstehenden Mangel an Medikamenten, die sich in den sozialen Medien verbreiteten, dementiert.

Dementi von Gerüchten über Medikamentenmangel

Die Presseabteilung des Unternehmens teilte mit, dass Informationen über einen möglichen Zusammenbruch der Lieferkette unzutreffend sind. Im Internet erschienen Meldungen, die angeblich auf das Management von „Darnitsa' Bezug nahmen und vor einem Mangel an lebenswichtigen Mitteln warnten. Die Vertreter des Herstellers riefen dazu auf, anonymen Quellen nicht zu trauen, und versicherten, dass es zu keinen Störungen in der Logistik und Produktion gekommen ist.

„Wir stellen weiterhin Arzneimittel her und haben die Produktion nicht eingestellt. Wir liefern weiterhin Medikamente sowohl für Ukrainer als auch für den Export. Es wird keinen Mangel an Medikamenten geben', betonte das Unternehmen.

Finanzielle Verluste und Informationssicherheit

Trotz der stabilen Arbeit hat der Angriff dem Unternehmen spürbaren wirtschaftlichen Schaden zugefügt. Nach vorläufigen Schätzungen belaufen sich die Verluste des Unternehmens infolge des nächtlichen Angriffs auf Dutzende Millionen Hrywnja. Dies teilte Kateryna Zagoriy, Mitglied des Strategierats von „Darnitsa', in einem Kommentar für die Ausgabe LIGA.net mit.

Wichtig ist anzumerken, dass sich die Presseabteilung weigerte, Details zu Plänen zur Diversifizierung der Produktionskapazitäten oder zu weiteren Schritten im Bereich der internationalen Advocacy preiszugeben. Die Unternehmensvertreter begründeten dies mit Sicherheitsbedenken: Unter Kriegsbedingungen birgt eine übermäßige Detaillierung der Prozesse direkte Risiken.

„Je weniger der Feind weiß, desto besser. Wir alle verstehen, dass ukrainische Informationsquellen aktiv überwacht werden. Das Gewicht der Sicherheit ist derzeit viel größer als der Bedarf an Informationen zu diesem Thema', fassten sie in „Darnitsa' zusammen.

Zustand des Personals und Produktionsumfang

Kateryna Zagoriy bestätigte zuvor die Tatsache des Angriffs auf das Unternehmen und fügte eine positive Nachricht hinzu: Niemand aus dem Werkspersonal ist zu Schaden gekommen. Das Unternehmen wird sich jedoch bewusst enthalten, öffentliche Kommentare zum Ausmaß der physischen Zerstörungen abzugeben.

„Darnitsa' bleibt einer der größten Hersteller von Arzneimitteln im Land. Das Portfolio des Unternehmens umfasst Hunderte von Medikamentennamen in verschiedenen Formen: von Tabletten und Ampullen bis hin zu Tropfen und Gelen. Das Unternehmen versorgt sowohl den inländischen Krankenhaus- und Einzelhandelsmarkt mit Medikamenten als auch exportiert seine Produkte in Dutzende Länder der Welt.