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title: "Das Bildungsministerium hat die Führung von Klassenbüchern vereinfacht: Lehrer der Klassen 5–9 müssen nicht mehr für jede Note die Ergebnisgruppe angeben"
description: "Das MON hat die Führung von Klassenbüchern für Lehrer der Klassen 5–9 vereinfacht: Es ist nicht mehr erforderlich, für jede Note die Ergebnisgruppe anzugeben. Die Änderungen zielen darauf ab, die bürokratische Belastung zu verringern, wobei der kompetenzbasierte Ansatz erhalten bleibt."
date: 2026-08-19T04:26:01.000Z
lang: de
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tags: [ukraine-education, mon-ukraine, school-reforms, teachers-load, new-education-standard]
publisher: "XAB.info"
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# Das Bildungsministerium hat die Führung von Klassenbüchern vereinfacht: Lehrer der Klassen 5–9 müssen nicht mehr für jede Note die Ergebnisgruppe angeben

![Lehrerin in ukrainischer Vyshywanka zeigt Schülern ein Blatt mit Noten – Illustration der Vereinfachung des Journalwesens durch das Bildungsministerium](https://xab.info/media/2026/08/19/mon-uprostilo-vedenie-zhurnalov-dlya-uchiteley-5-9-klassov/mon-uprostilo-vedenie-zhurnalov-dlya-uchiteley-5-9-klassov-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Lehrer der Klassen 5–9 müssen nicht mehr für jede Note im Klassenbuch die Ergebnisgruppe angeben
- Der Lehrer vergibt pro Semester eine Gesamtnote für das Fach
- Der kompetenzbasierte Ansatz und die NUS-Standards bleiben in Kraft
- Die Änderungen zielen darauf ab, die bürokratische Belastung der Pädagogen zu verringern

Das Bildungsministerium der Ukraine (MON) hat beschlossen, das Verfahren zur Führung von Klassenbüchern für Lehrer der Klassen 5 bis 9 erheblich zu vereinfachen. Wie der Ministerpräsident Andrej Butenko mitteilte, zielt die neue Initiative darauf ab, die bürokratische Belastung der Lehrer zu verringern, damit sie sich auf den eigentlichen Lehrprozess und die Arbeit mit den Schülern konzentrieren können.

### Neue Regeln für die Festlegung von Noten

Die wesentliche Änderung besteht darin, dass Lehrer nun nicht mehr verpflichtet sind, die Gruppe der Lernergebnisse (GRO) neben jeder vergebenen Note anzugeben. Im bisherigen System, das in den letzten Jahren galt, mussten Pädagogen detailliert festhalten, auf welches spezifische Ergebnis sich jede Note bezog. Dies führte dazu, dass am Ende eines Semesters für ein einzelnes Fach mehrere Zwischennoten gebildet werden konnten, was den Prozess der Zusammenfassung der Ergebnisse erschwerte.

Gemäß den neuen Regeln vergibt der Lehrer pro Semester eine Gesamtnote für das Fach. Dies bedeutet nicht die Abschaffung des kompetenzbasierten Ansatzes oder den Verzicht auf Ergebnisgruppen an sich. Die Standards der neuen ukrainischen Schule (NUS) bleiben in Kraft, und Lehrer müssen weiterhin die Leistungen der Schüler entsprechend diesen Standards bewerten. Der Format der Erfassung dieser Daten im Klassenbuch ist jedoch nun flexibler geworden.

### Beibehaltung des kompetenzbasierten Ansatzes

Andrej Butenko betonte, dass die Vereinfachung der Klassenbücher die Essenz der Bewertung nicht verändert. Die im Standard und in den Lehrplänen vorgesehenen Ergebnisgruppen bleiben erhalten. Pädagogen bewerten weiterhin die vom Staat festgelegten Leistungen der Schüler. Die formative Bewertung bleibt in vollem Umfang erhalten, und der kompetenzbasierte Ansatz bleibt die Grundlage des Bildungsprozesses.

Wichtig ist, dass die Entscheidung darüber, wie genau die Leistungen erfasst werden, beim Lehrer liegt. Wenn die Indexierung nach Ergebnisgruppen für einen bestimmten Pädagogen ein nützliches Arbeitsinstrument ist, kann er weiterhin damit arbeiten. Das MON betont: „Alles, was die Unterrichtsqualität im Klassenzimmer bestimmt, bleibt dem Lehrer überlassen“.

### Verringerung der Belastung der Pädagogen

Der Bildungsminister wies auf die kritische Belastung hin, mit der ukrainische Lehrer unter den aktuellen Bedingungen konfrontiert sind. Es geht nicht nur um den Unterricht und die Korrektur von Arbeiten, sondern auch um die Vorbereitung auf den Unterricht, die Kommunikation mit den Eltern und die Arbeit mit Kindern, die nach dem Fernunterricht und Umzügen Lücken in ihren Kenntnissen aufweisen. Hinzu kommen regelmäßige Übungen in Schutzräumen während Luftalarmen und die Notwendigkeit, den Unterricht nach dem Alarm wieder aufzunehmen.

In diesem Zusammenhang wird die Zeit, die für die Führung von Klassenbüchern und die Erstellung von Berichten aufgewendet wird, zu einem Faktor, der den Lehrern ihre private Zeit nimmt. Das MON hält es für wichtig, Verfahren zu vereinfachen, die Lehrern Zeit nehmen, die eigentlich der Erholung und der Kommunikation mit der Familie gewidmet sein sollte.

### Kontext der Änderungen im Bildungssystem

Diese Änderungen sind Teil eines breiteren Kurses zur Überarbeitung des Formats des nationalen mehrfächigen Tests (NMT). Zuvor hatte Butenko von einer möglichen größeren Flexibilität bei der Prüfung, der Möglichkeit einer Wiederholung und einer Verringerung des Stresses für die Bewerber gesprochen. Präsident Wolodymyr Selenskyj forderte das MON ebenfalls auf, das Format des NMT-2027 zu überarbeiten, insbesondere um Tests in Schutzräumen durchzuführen, die Intensität der Tests zu verringern und eine Wiederholung zu ermöglichen.

So zeigen die Vereinfachung der Klassenbuchführung und die Überarbeitung des NMT-Formats den Willen des Staates, das Bildungssystem an die Realitäten der Kriegszeiten anzupassen, wobei die Bildungsqualität erhalten bleibt und die Belastung der Pädagogen verringert wird.

## 🔍 Fact-Check Verification

- [In den Klassen 5–9 wird die Führung von Klassenbüchern geändert: Butenko erklärt die neuen Bewertungsregeln](https://www.rbc.ua/ukr/news/5-9-klasah-zminyat-vedennya-zhurnaliv-butenko-1787083262.html) - Источник подтверждает факт изменения правил ведения журналов и цитирует главу МОН Андрея Бутенко.

## ❓ FAQ

### Q: Was hat sich bei der Führung von Klassenbüchern für Lehrer der Klassen 5–9 geändert?
**A:** Lehrer müssen nicht mehr zwingend die Gruppe der Lernergebnisse für jede Note angeben. Pro Semester wird nun eine Gesamtnote für das Fach vergeben.

### Q: Wird der kompetenzbasierte Ansatz bei der Bewertung abgeschafft?
**A:** Nein, der kompetenzbasierte Ansatz und die Ergebnisgruppen bleiben erhalten. Lehrer bewerten weiterhin die Leistungen der Schüler gemäß dem staatlichen Standard.

### Q: Können Lehrer weiterhin die Indexierung nach Ergebnisgruppen verwenden?
**A:** Ja, wenn diese Methode für einen bestimmten Pädagogen ein nützliches Arbeitsinstrument ist, kann er weiterhin damit arbeiten.