---
title: "Das Siegesparadoxon: Warum der historische Aufstieg der ukrainischen Nationalmannschaft in die Elite zum Bruch mit dem Trainerstab führte"
description: "Der ehemalige Trainer der ukrainischen Nationalmannschaft, Oleh Schafarenko, gab bekannt, dass er drei Jahre ohne Vertrag gearbeitet hat und die Gehaltsverhandlungen nach dem historischen Aufstieg in die Elite gescheitert sind. Der Ukrainische Eishockeyverband erwies sich nach dem Triumph der Mannschaft als nicht dialogbereit, was bei den Spielern für Aufsehen sorgte. 🏒🇺🇦"
date: 2026-07-20T10:38:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/das-siegesparadoxon-warum-der-aufstieg-der-ukraine-zum-bruch-mit-dem-trainerstab-fuhrte
tags: [oleg-shafarenko, ice-hockey-federation-of-ukraine, ukraine-hockey, sergey-mazur, igor-merezhko]
publisher: "XAB.info"
---

# Das Siegesparadoxon: Warum der historische Aufstieg der ukrainischen Nationalmannschaft in die Elite zum Bruch mit dem Trainerstab führte

![Trainer der ukrainischen Eishockey-Nationalmannschaft am Eis nach historischem Aufstieg in die Elite – im Zentrum eines Skandals](https://xab.info/media/2026/07/20/oleg-shafarenko-razryv-s-fhu-posle-vyhoda-v-elitu/oleg-shafarenko-razryv-s-fhu-posle-vyhoda-v-elitu-1.webp)

Der historische Durchbruch des ukrainischen Eishockeys mündete in eine unerwartete Krise innerhalb des Trainerstabs. Der ehemalige Cheftrainer der Nationalmannschaft, Oleh Schafarenko, enthüllte schockierende Details seiner Arbeit bei der Auswahl und erklärte, dass er die Mannschaft drei Jahre lang ohne offiziellen Vertrag geführt habe.据 ihm zufolge scheiterten die Verhandlungen über einen vollständigen Vertrag mit dem Ukrainischen Eishockeyverband (FCHU) genau dann, als die „Blau-Gelben“ in die Weltspitze zurückkehrten.

### Arbeit aus Begeisterung und auf Versprechen

Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf ein Interview des Spezialisten mit „Suspilne Sport“ berichtet, entspricht die offizielle Version des Verbands vom „Ablauf der Vereinbarungen“ nicht der Realität. Juristisch existierten keine Dokumente, und der Stab arbeitete ausschließlich aus Begeisterung und auf mündlichen Versprechen.

„Ich habe drei Saisons ohne Vertrag gearbeitet. Uns wurden Prämien und kleine Beträge während der Trainingslager oder der Weltmeisterschaften ausgezahlt. In diesen drei Jahren bei der Nationalmannschaft haben wir uns vielleicht gedacht, dass wir endlich das Recht auf einen vollständigen Vertrag bewiesen haben. Leider haben sich unsere Sichtweisen mit denen des FCHU jedoch nicht vollständig gedeckt“, gab Schafarenko zu.

### Triumph als Anlass für Meinungsverschiedenheiten

Das Paradoxon der Situation besteht darin, dass gerade der grandiose Erfolg der Ukrainer in der Saison 2026 und die Rückkehr in die Eliteklasse zum ersten Mal seit 20 Jahren für das Trainerduo Dmytro Chryschtytsch und Oleh Schafarenko zum „bösen Scherz“ wurden.

Der Experte stellt fest, dass sofort nach dem Aufstieg in die Elite im Verband eine Vielzahl von „theoretischen Beratern“ auftauchte. Sie begannen, Lösungen vorzuschlagen, die vielleicht für die führenden Eishockeyländer der Welt relevant sind, aber in keiner Weise der Realität des ukrainischen Sports entsprechen.

Die Trainer hatten logischerweise nach dem historischen Durchbruch angemessene Bedingungen erwartet und erklärt, dass ihr Stab „etwas Besseres verdient“. Versuche, mit dem FCHU-Präsidenten Serhij Masur eine Einigung zu erzielen, führten jedoch zu nichts.

### Druck auf die Spieler und die Reaktion des Kapitäns

Im Verlauf der Verhandlungen wurde von Schafarenko verlangt, den Kiewer Verein „Sokol“ zu verlassen, dessen Cheftrainer er ist. Obwohl dem Trainer in dieser Frage später entgegengekommen wurde, konnte ein allgemeiner Kompromiss nicht gefunden werden.

Diese Personalpolitik löste eine ernsthafte Resonanz unter den Führungsspielern der Mannschaft aus. Mannschaftskapitän Ihor Merejko hat bereits öffentlich seine Enttäuschung darüber geäußert, dass sich die Seiten nicht gegenseitig entgegenkommen konnten.

Schafarenko selbst versichert, dass er nicht versucht hat, die Spieler anzustacheln, obwohl die Eishockeyspieler ihm selbst das Telefon „in den Ohren zerfetzt haben“ mit nur einer Frage: „Wie kann das sein?“. Trotz der emotionalen Spannung rief der ehemalige Trainer die Nationalspieler auf, ihre Gefühle beiseitezulassen und weiterhin für die blau-gelbe Fahne zu kämpfen, unabhängig davon, wer die Mannschaft in der Eliteklasse leiten wird.