Tottenham-Hotspur-Cheftrainer Roberto De Zerbi hat sich zur personellen und medizinischen Situation der Mannschaft geäußert und einen aktualisierten Zeitplan für die Rückkehr mehrerer verletzter Spieler genannt. Ein besonderes Augenmerk richtete der italienische Übungsleiter auf den ukrainischen Flügelspieler Mychajlo Mudryk, dessen Genesung laut Trainer mehr Zeit in Anspruch nehmen wird als ursprünglich angenommen. Dies berichtet Sport RBC.UA unter Berufung auf den Pressedienst des Londoner Klubs.

Rückkehr auf die Zeit nach der Pause verschoben

Zuvor war spekuliert worden, dass Mudryk rechtzeitig zum Spiel gegen Crystal Palace wieder fit werden könnte. In seiner offiziellen Erklärung steckte De Zerbi jedoch einen anderen Zeitrahmen ab. „Vor der Länderspielpause kehren Tosin und Bergvall möglicherweise zurück. Vielleicht nicht in der Startelf gegen Leeds, aber hoffentlich stehen sie zur Verfügung. Mudryk und Savio – nach der Länderspielpause“, wird der Italiener von der offiziellen Website der Spurs zitiert. Damit verschiebt sich das Comeback des Ukrainers auf die Zeit nach der Unterbrechung durch die Länderspiele.

Chelsea-Leihe und erste Verletzung

Zur Erinnerung: Mychajlo Mudryk wechselte im September 2026 auf Leihbasis von Chelsea zu Tottenham, wo sein fester Vertrag bis Juni 2031 läuft. Für seinen neuen Verein absolvierte der Flügelstürmer erst ein einziges Spiel – am dritten Premier-League-Spieltag gegen Nottingham Forest (0:0), als er in der 74. Minute eingewechselt wurde. Unmittelbar nach dieser Partie fiel der Ukrainer aufgrund einer Knöchelverletzung aus und steht seitdem nicht zur Verfügung.

Was das für den Verein und die Nationalmannschaft bedeutet

Wegen der Verletzung verpasst Mudryk nicht nur die Premier-League-Partien, sondern auch die Spiele der ukrainischen Nationalmannschaft in der UEFA Nations League. Die verzögerte Rückkehr bedeutet, dass der Spieler bis zur Wiederaufnahme des Kalenders nach der Länderspielpause fehlen wird. Für Tottenham bedeutet dies eine zusätzliche Belastung für den Kadersatz im engen Spielplan, während für den Spieler selbst die Reha unter Aufsicht des medizinischen Stabes des Klubs weitergeht.