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title: "Der Kampf um den Schein: Demokraten fordern Untersuchung der Ausgabe eines 250-Dollar-Scheins mit Trump-Porträt"
description: "🇺🇸 Demokratische Senatoren fordern eine Untersuchung der Ausgaben für die Erstellung eines 250-Dollar-Scheins mit dem Porträt von Donald Trump. Sie behaupten, dies verletze das Gesetz, das die Abbildung lebender Personen auf Geld verbietet, und bezeichnen das Projekt als „Eitelkeit“. 📉 Das Finanzministerium hat die Idee, die an das 250-jährige Bestehen der USA gekoppelt ist, vorerst nicht verworfen."
date: 2026-06-24T02:38:00.000Z
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publisher: "XAB.info"
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# Der Kampf um den Schein: Demokraten fordern Untersuchung der Ausgabe eines 250-Dollar-Scheins mit Trump-Porträt

![John Burns hält ein Dokument mit einem Bild eines $250-Scheins mit Trumps Porträt vor dem Hintergrund der US-Flagge und des Weißen Hauses](https://xab.info/media/2026/06/24/demokraty-trebuyut-rassledovat-vypusk-kupury-250-dollarov-s-portretom-trampa/demokraty-trebuyut-rassledovat-vypusk-kupury-250-dollarov-s-portretom-trampa-1.webp)

Im US-Kongress entbrennt ein neuer politischer Streit, diesmal rund um das Design der nationalen Währung. Senatoren der Demokratischen Partei haben offiziell eine Prüfung der Ausgaben gefordert, die mit der Entwicklung eines Geldscheins im Nennwert von 250 Dollar mit dem Porträt des amtierenden Präsidenten Donald Trump verbunden sind.

### Rechtsverstoß oder Ehrenbezeugung?

Das Hauptargument der Gesetzgeber stützt sich auf den Wortlaut des Gesetzes. Nach geltendem US-Recht dürfen auf Geldscheinen und Wertpapieren ausschließlich Porträts von Personen abgebildet werden, die bereits verstorben sind. Die Demokraten sind der Ansicht, dass der Versuch, den amtierenden Staatsoberhaupt auf Geld abzubilden, eine direkte Verletzung dieser Regel darstellt.

Die Senatoren haben ein offizielles Schreiben an das Büro des Generalinspektors des Finanzministeriums gerichtet. In dem Dokument bitten sie um eine Untersuchung der Ausgaben, die sie als „illegale Banknote“ bezeichnen.

### „Eitelkeit“ statt Wirtschaft

Der Ton des Schreibens der Demokraten ist äußerst scharf. In dem am Dienstag veröffentlichten Text weisen die Parteivertreter darauf hin, dass die Amerikaner derzeit mit ernsthaften wirtschaftlichen Schwierigkeiten und steigenden Preisen konfrontiert sind.

„Während die Amerikaner weiterhin mit steigenden Preisen konfrontiert sind, sollte sich das Finanzministerium auf die Lösung wirtschaftlicher Probleme konzentrieren und nicht Ressourcen für ein Projekt aufwenden, das wie ein illegales Unterfangen aus der Eitelkeit des Präsidenten aussieht“, heißt es in der Erklärung.

### Historischer Präzedenzfall

Trotz der Kritik setzt das Präsidententeam die Idee weiterhin voran. Sollte das Projekt umgesetzt werden, wird Donald Trump die erste Person in den letzten 150 Jahren sein, deren Porträt zu seinen Lebzeiten auf einem amerikanischen Geldschein erscheint. Die Einführung des neuen Scheins soll anlässlich eines bedeutenden Datums – des 250. Jahrestages der Unabhängigkeit des Landes – erfolgen.

Der Weg dorthin ist jedoch nicht einfach. Zuvor hatte der US-Finanzminister Scott Bessent erklärt, dass die Regierung in Washington nicht auf die Einführung eines 250-Dollar-Scheins mit Trumps Porträt drängen werde, wenn der Kongress diesen Schritt nicht unterstützt. Nun, da demokratische Senatoren offen eine Überprüfung gefordert haben, bleibt die Frage nach dem Schicksal der „Präsidenten-Banknote“ offen.