Die ukrainische Schauspielerin und TV-Moderatorin Natalja Denisenko hat in einem Interview mit Slawa Demin, veröffentlicht vom Unterhaltungsprojekt Styler (RBC-Ukraine), ein schwerwiegendes Geständnis über den Bruch der freundschaftlichen Beziehungen zu Jelena Swetlizkaja abgelegt. Denisenko zufolge kommuniziert sie nicht nur nicht mehr mit ihrer ehemaligen Freundin, sondern „grüßt sich nicht einmal“ mehr mit ihr, was sie mit „einer Reihe von Ereignissen“ erklärt, deren Details sie nicht offenlegen will. „Es gibt einfach bestimmte Geheimnisse, die ich nicht offenlegen kann“, erklärte die Künstlerin und betonte, dass es in diesem Fall nicht um Neid gehe, sondern um etwas anderes, das sie gezwungen habe, Swetlizkaja aus ihrem Umfeld zu streichen.
Die Geschichte des Neids: Wie Denisenko über ihre „ehemalige beste Freundin“ erzählte
Bevor sie zum Thema Swetlizkaja überging, sprach Denisenko allgemein über die Natur der Freundschaft und ihre Verletzlichkeit. Die Schauspielerin erinnerte sich daran, wie sie einmal eine Freundin für ihre „beste“ hielt, es aber später bereute. Nach ihren Worten gab diese offen zu, neidisch zu sein: „Ja, Natalja, ja, ich bin dir neidisch, du verdrängst mich überall und trübst mich.“ Denisenko versuchte, die Freundin zu „retten“, indem sie sie in Finanzkompetenz unterwies und sie in Werbekampagnen in sozialen Medien einband. „Aber wie du siehst, ist Neid eben so. Weißt du, ich mag das Gefühl des Neids, wenn du schaust: ‚Wow, toll, das will ich auch‘. Das ist Motivation“, kommentierte sie und zog eine Grenze zwischen destruktivem und konstruktivem Neid.
Taras Zymbaljuk als „Auslöser“ des Konflikts
Der entscheidende Moment des Interviews war Denisenkos Antwort auf die Frage nach ihrer früheren Nähe zu Taras Zymbaljuk – dem Partner von Jelena Swetlizkaja. Die Schauspierin bestritt die engen Beziehungen zu Zymbaljuk nicht und wies direkt auf eine mögliche Ursache des Konflikts hin: „Taras und ich waren sehr nah, weißt du. Ich habe ihm viel Aufmerksamkeit geschenkt. Und wenn ein Mann erscheint, dem man mehr Aufmerksamkeit widmet, dann tritt man seinem anderen Menschen auf die Füße.“ Damit bestätigte Denisenko de facto, dass ihre Freundschaft mit Zymbaljuk der Auslöser für den Bruch mit seiner Partnerin gewesen sein könnte, obwohl sie sich weigerte, die konkreten Umstände offenzulegen.
Kontext: Gerüchte über eine Affäre Swetlizkajas mit einem „Herrn Single“ im Frühling
Die Erinnerung an Denisenkos Freundschaft mit Swetlizkaja und Zymbaljuk erfolgte im Kontext der Frühlingsgerüchte, als im Medienraum Berichte über eine Affäre von Jelena Swetlizkaja mit einem Teilnehmer der Show „Herr Single“ auftraten. Genau in dieser Zeit wurde über den Streit zwischen den Schauspielerinnen gesprochen. Denisenko kommentierte diese Gerüchte im Interview nicht direkt, doch ihre Formulierung über „eine Reihe von Ereignissen“ und „Geheimnisse, die ich nicht offenlegen kann“, bestätigt indirekt, dass der Konflikt mit einem weiteren Kreis von Umständen zusammenhängt als mit bloßem professionellem Missverständnis.
Widersprüchliche Angaben
In der Schlagzeile von glavred.info (Quelle 4) wird der Konflikt durch die Brille von „Eifersucht und Neid“ beschrieben, was dem allgemeinen Thema von Denisenkos Interview über Neid in der Freundschaft entspricht. Die Schauspielerin selbst teilte diese Begriffe im Live-Broadcast jedoch klar: Die Geschichte über den Neid führte sie als Beispiel für eine andere, „ehemalige beste Freundin“ an, und im Bezug auf Swetlizkaja erklärte sie: „Hier geht es nicht um Neid. Etwas anderes ist passiert.“ Somit stimmen die redaktionelle Aufbereitung der Schlagzeile und das direkte Zitat der Protagonistin nicht vollständig überein: Denisenko weigert sich, ihren Konflikt mit Swetlizkaja als neidisch zu klassifizieren, während ein Teil des Medienframings ihn genau auf diese Kategorie reduziert. Außerdem wird im Beitrag von kp.ua (Quelle 3) das Thema der freundschaftlichen Verbindungen im Showgeschäft in einem breiteren Kontext aufgegriffen, ohne den Fokus auf den konkreten Konflikt zwischen Denisenko und Swetlizkaja zu legen, was einen Unterschied in der Dimension der Berichterstattung erzeugt.
Das Interview von Natalja Denisenko für Styler wurde zu einem der meistdiskutierten Gespräche im ukrainischen Showgeschäft der letzten Wochen. Die Schauspielerin, bekannt für ihre Offenheit und ihren Unwillen, Emotionen zu verbergen, demonstrierte erneut ihre charakteristische Art: über schmerzhafte Themen direkt zu sprechen, aber sich das Recht auf „bestimmte Geheimnisse“ vorzubehalten. Der Bruch mit Swetlizkaja, die bis vor kurzem als ihre enge Freundin und „Promi-Patenonkel“ galt, bleibt einer der resonantesten Konflikte im ukrainischen Medienraum, und seine vollständige Aufklärung wird, wie es den Worten von Denisenko selbst nach zu urteilen ist, möglicherweise nie stattfinden.