In Moskau wurde die Bereitschaft bekundet, Vertreter der Administration des US-Präsidenten Donald Trump zu empfangen. Laut dem Assistenten des russischen Staatschefs, Jurij Uschakow, wird der Besuch von Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau unmittelbar nach der Unterzeichnung eines Memorandums zwischen den USA und dem Iran erwartet.

Details des bevorstehenden Treffens

Die Unterzeichnung des Dokuments zwischen Washington und Teheran ist für den 19. Juni in Genf geplant. Uschakow, der die Ergebnisse des sonntäglichen Gesprächs zwischen Wladimir Putin und Donald Trump kommentierte, präzisierte, dass erst nach diesem Ereignis die Möglichkeit für den Besuch der amerikanischen Vertreter in der russischen Hauptstadt eröffnet wird.

„Wir erwarten, dass nach der Unterzeichnung des Memorandums am Freitag die Möglichkeit besteht, dass zwei uns gut bekannte Vertreter, Witkoff und Kushner, nach Moskau kommen, um sich mit unserer Führung zu treffen“, zitiert Uschakow „RIA Nowosti“ unter Berufung auf RBC-Ukraine.

Reiseroute der Diplomaten und die Position Kiews

Interessanterweise hatte der Leiter des ukrainischen Militärischen Nachrichtendienstes, Kyrylo Budanow, zuvor über Pläne von Witkoff und Kushner berichtet, Kiew zu besuchen. Laut ihm wird die ukrainische Hauptstadt der erste Stopp ihrer Reise sein, bevor sie nach Moskau weiterreisen. Somit könnte die Route der Diplomaten beide Konfliktherde umfassen.

Reaktion Europas und die Stimmung in Russland

Aufgrund dieser Ankündigungen haben europäische Führer ihre Bereitschaft bekundet, eine Schlüsselrolle bei den Verhandlungen zur Beendigung des umfassenden Krieges in der Ukraine zu spielen. In Berlin wurde betont, dass dieser Prozess in enger Abstimmung mit den USA koordiniert werden wird.

Trotzdem berichten westliche Medien über eine wachsende Unzufriedenheit im Kreml mit den regelmäßigen Besuchen amerikanischer Vermittler. Die russische Seite besteht nach Angaben von Quellen darauf, das Format des Verhandlungsprozesses zur friedlichen Beilegung zu ändern. Darüber hinaus gibt es unter hochrangigen russischen Beamten die Anerkennung, dass der Konflikt in eine Sackgasse geraten ist und es derzeit keinen sicheren Ausweg gibt.