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title: "Der Kreml gibt Treibstoffkollaps in der Krim zu: Putin verspricht, den Benzinmangel «schnell zu klären»"
description: "Der Kreml hat die Treibstoffkrise auf der Krim anerkannt, bezeichnete sie jedoch als «vorübergehend». Putin verspricht Subventionen und die Schaffung eines Netzwerks kleiner Raffinerien, während die Benzinpreise in Sewastopol verdoppelt wurden. 🛢️📉"
date: 2026-07-08T17:34:00.000Z
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# Der Kreml gibt Treibstoffkollaps in der Krim zu: Putin verspricht, den Benzinmangel «schnell zu klären»

![Warteschlange von Autos an einer Tankstelle in der Krim, die den Treibstoffkollaps und den Benzinmangel veranschaulicht, den der Kreml anerkannt hat.](https://xab.info/media/2026/07/09/kreml-priznal-toplivnyj-kollaps-v-krymu-putin-obeshhaet-bystro-razobratsya-s-defitsitom-benzina/kreml-priznal-toplivnyj-kollaps-v-krymu-putin-obeshhaet-bystro-razobratsya-s-defitsitom-benzina-1.webp)

Im Kreml wurde offiziell anerkannt, dass es Probleme mit der Treibstoffversorgung in der annektierten Krim gibt, doch das Präsidialamt bevorzugt den Begriff «vorübergehende Schwierigkeiten». In einem Treffen mit Regierungsmitgliedern versprach Wladimir Putin, die Frage des Treibstoffmangels schnell zu lösen, obwohl die tatsächliche Situation auf der Halbinsel noch dramatischer erscheint.

### «Nervöse Lage» und Angriffe auf die Infrastruktur

Der russische Führer versuchte, die Ursachen der Treibstoffkrise auf externe Faktoren zurückzuführen. Nach seinen Worten versucht die Ukraine, indem sie russische Energieinfrastruktur angreift, eine «nervöse Stimmung» in der Gesellschaft zu schaffen und die Tourismussaison zu sabotieren. Trotz dieser Aussagen versicherte Putin, dass die Resilienz des russischen Energiesystems «zu den höchsten der Welt» gehört.

Doch die Anerkennung des Mangels war ein wichtiger Moment. Bereits am 28. Juni sprach Putin erstmals öffentlich über den Benzinmangel und bezeichnete die Situation als «nicht kritisch». Damals teilte er mit, dass der monatliche Bedarf der Krim 70.000 Tonnen beträgt und die vorhandenen Vorräte nur für einige Tage reichen würden.

### Die Kostenfrage: Benzinpreise verdoppelt

Die Situation in der Krim und Sewastopol erfordert sofortiges Handeln. Der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswojajew, erklärte in einem Treffen, dass die Kraftstoffpreise in der Stadt mehr als verdoppelt wurden. Laut seinen Angaben erreichte der Preis für einen Liter Benzin AI-95 197 Rubel. In diesem Zusammenhang beauftragte Putin die Regierung, eine Entscheidung über die Gewährung von Subventionen zur Stabilisierung der Preise zu treffen.

Trotzdem stieß der Optimismus des Kremls auf die Realität. Der Gouverneur der Krim, Sergei Aksjonow, widerlegte die Worte des Präsidenten praktisch, indem er zugab, dass in naher Zukunft keine großen Treibstoffmengen auf die Halbinsel kommen werden. Darüber hinaus wurde bekannt, dass der Treibstoff, der der Krim versprochen worden war, stattdessen in die Region Kaliningrad geleitet wurde.

### Neue Strategie: Netz kleiner Raffinerien

Um ein Wiederholen solcher Szenarien zu verhindern, unterstützte Wladimir Putin den Vorschlag des Gouverneurs von Transbaikalien, Alexander Osipow. Die Initiative besteht darin, ein Netzwerk kleiner Ölraffinerien im ganzen Land zu schaffen. Die Logik ist einfach: Je breiter das Netzwerk der Unternehmen ist, desto schwieriger ist es, ihm kritischen Schaden zuzufügen. «Je breiter das Netzwerk, desto schwieriger ist es, ihm Schaden zuzufügen», stimmte Putin zu und beauftragte die Ausarbeitung dieser Idee.