Das ungarische Budapest bereitet sich auf das wichtigste Fußballereignis des Frühlings vor. Am Samstag, dem 30. Mai, finden auf der Arena „Puskás“ die entscheidenden Spiele statt, doch alle Blicke richten sich auf ein Spiel: das Finale der Champions League zwischen dem französischen PSG und dem Londoner „Arsenal“. Die Pariser haben bereits ihre endgültige Liste bekanntgegeben, und darin steht ein Name, der in der Ukraine mit besonderer Spannung genannt wird.
Die ukrainische Festung im Herzen der Abwehr
Die wichtigste Neuigkeit für die inländischen Fans war die Aufnahme von Ilja Sabarnyj in die Kaderliste für das Finale. Der 23-jährige zentrale Verteidiger der ukrainischen Nationalmannschaft wurde zum fünften Vertreter seines Landes, der das Recht erhielt, im entscheidenden Spiel des prestigeträchtigsten Vereinswettbewerbs zu spielen. Für Sabarnyj ist dies nicht nur eine Formalität – es ist eine Chance, seine erfolgreiche Serie in den europäischen Pokalwettbewerben fortzusetzen.
In der laufenden Saison absolvierte der Ukrainer 36 Spiele für den pariser Riesen und erzielte dabei ein Tor. In der Champions-League-Gruppe kam er sechsmal zum Einsatz, und das Finale wird sein siebtes Spiel in dieser Kampagne sein. Es ist erwähnenswert, dass Sabarnyj in der Play-off-Phase noch keine Spielpraxis erhalten hat, aber seine Anwesenheit in der Kaderliste ist ein gewichtiges Argument für Luis Enrique.
Die Rückkehr der Stars und das Personalpotenzial
Der spanische Trainer erhielt kurz vor dem entscheidenden Kampf eine starke Verstärkung. Wichtige Spieler, die Verletzungen auskurierten, kehrten in den Gesamtkader zurück. Zur Liste gehörten Ashraf Hakimi, der die letzten fünf Spiele verpasst hatte, und Ousmane Dembélé, der sich nach einer Mikroverletzung in der letzten Runde der Ligue 1 erholte. Die Rückkehr der Führungsspieler erhöht die Chancen der Pariser auf die Titelverteidigung erheblich.
Geschichte und Wetten auf das Spiel
Für den PSG ist dies das dritte Champions-League-Finale in der Vereinsgeschichte. Die Pariser sind die amtierenden Titelträger: Im vergangenen Jahr besiegten sie den AC Mailand mit 5:0. Im Falle eines Sieges über die „Kanoniere“ wird der französische Riese den Titel verteidigen und zum zweiten Mal in Folge den Pokal über den Kopf heben. Die Ironie des Schicksals besteht darin, dass die Schützlinge von Enrique auf dem Weg zum Triumph im vergangenen Jahr genau „Arsenal“ im Halbfinale ausschalteten.
Der Londoner Klub tritt zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte und zum ersten Mal seit 20 Jahren in einem Finale an. Die einzige Chance, den Pokal zu gewinnen, hatten die Engländer in der Saison 2005/06, aber damals unterlagen sie dem katalanischen FC Barcelona (1:2). Nun muss „Arsenal“ beweisen, dass sie in zwei Jahrzehnten stärker geworden sind.
Wo man das Finale in der Ukraine sehen kann
Die Live-Übertragung des Spiels PSG – „Arsenal“ wird in der Ukraine auf dem Medienservice MEGOGO verfügbar sein. Die Ausstrahlung beginnt in der Vorstudie um 17:45 Uhr. Zum Moderator Wladimir Kobelkow gesellen sich die ehemaligen Spieler der ukrainischen Nationalmannschaft Alexander Holowko und Serhij Nahornyak. Das finale Duell kommentieren Alexander Nowak und Wadym Skytschko.