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title: "Der ukrainische Athos: Die Gründungsgeschichte des Manjaver Klosters und das Andenken an seine Gründer"
description: "Am 7. Juli ehrt die Orthodoxe Kirche der Ukraine das Andenken der Gründer des Manjaver Klosters – der heiligen Jov und Theodosius von Manjav. Diese Heiligen schufen ein einzigartiges Kloster, bekannt als „ukrainischer Athos“, führten eine strenge Regel ein und bewahrten das Orthodoxe Christentum in schwierigen Zeiten des 17. Jahrhunderts. 🕯️🙏"
date: 2026-07-07T07:38:00.000Z
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# Der ukrainische Athos: Die Gründungsgeschichte des Manjaver Klosters und das Andenken an seine Gründer

![Gottesdienst in der Kirche der Manyawa Skorbishenska Lavra: ein Priester liest Gebete, während Gläubige Kerzen anzünden](https://xab.info/media/2026/07/07/ukrainskiy-afon-istoriya-osnovaniya-manyavskoy-obiteli-i-pamyat-o-ee-sozdatelyah/ukrainskiy-afon-istoriya-osnovaniya-manyavskoy-obiteli-i-pamyat-o-ee-sozdatelyah-1.webp)

Am 7. Juli gedenkt die Orthodoxe Kirche der Ukraine (OKU) eines wichtigen kirchlichen Feiertages – des Gedenktages der heiligen Jov und Theodosius von Manjav. Diese Heiligen werden als Gründer des einzigartigen Manjaver Klosters verehrt, das im Volk als „zweiter Athos“ oder „ukrainischer Athos“ bezeichnet wird.

### Das Martyrium auf dem Heiligen Berg und die Rückkehr in die Heimat

Laut Informationen der Pressestelle der OKU ereigneten sich die mit diesen Asketen verbundenen Ereignisse Anfang des 17. Jahrhunderts. Der heilige Jov, in der Welt Johann Knyahynyzky, stammte aus der Oblast Iwano-Frankiwsk. Bevor er ein Kloster in seiner Heimat gründete, verbrachte er 12 Jahre im asketischen Leben auf dem Heiligen Berg Athos.

Die Entscheidung, nach Ukraine zurückzukehren, wurde durch ernste historische Umstände diktiert. Als er von der Union von Brest und den daraus resultierenden Bedrohungen für das ukrainische Orthodoxe Christentum erfuhr, verließ Jov den Athos. Sein Ziel war es, eine Festung des Glaubens zu schaffen, die den spirituellen Herausforderungen jener Zeit standhalten konnte.

### Die Geburt des „ukrainischen Athos“

Der heilige Theodosius von Manjav spielte eine wichtige Rolle bei der Gründung des Klosters. Sein Vater erkannte sofort die große Frömmigkeit und Demut seines Sohnes. Theodosius wurde ein treuer Gefährte Jovs und half ihm unermüdlich bei den Klosterarbeiten und Sorgen. Dank ihrer gemeinsamen Anstrengungen und Gebete wurde eine neue Heiligtum errichtet.

Im Jahr 1612, zum Fest der Erhöhung des Heiligen Kreuzes, wurde die Klosterkirche geweiht. Der heilige Jov führte im Kloster die strengste Regel des Heiligen Basilius des Großen ein. Genau die Strenge der Regeln und das hohe Niveau des Asketismus gaben Anlass, den Manjaver Sket als „zweiten Athos“ zu bezeichnen.

### Das Erbe der Asketen

Dank der unermüdlichen Gebetsarbeit und des Einsatzes der Gründer entwickelte sich das Manjaver Kloster schnell und zog viele Mönche an. Der heilige Theodosius, der Jov folgte, setzte sein Werk mit Hingabe und Inspiration fort.

In der OKU wird betont, dass die Heiligkeit, der Asketismus und die Liebe zur Wahrheit, die diese Väter zeigten, einen tiefen Eindruck in der Geschichte des ukrainischen Mönchtums hinterlassen haben. Heute ehren die Gläubigen ihr Andenken und gedenken der Bedeutung ihres Beitrags zur Bewahrung der orthodoxen Tradition.