Am Abend des 14. Juni findet bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 das erste Spiel der Gruppe E statt. Zu diesem Quartett gehören die Nationalmannschaften von Deutschland, der Elfenbeinküste, Ecuador und Curaçao. Die deutsche Nationalmannschaft gilt traditionell als einer der Favoriten der Weltmeisterschaft, und diesmal scheint die Gruppe für die Nationalelf auf den ersten Blick günstig zu sein, um als Gruppensieger ins K.-o.-System zu ziehen. Doch wie stehen die Nationalmannschaften von Deutschland, der Elfenbeinküste, Ecuador und Curaçao heute da? RBC-Ukraine stellt Ihnen mit Unterstützung von GGBET jeden Vertreter dieses Quartetts im Detail vor.
Deutschland: Zeit, den Fluch von Maracanã zu brechen
Die deutsche Nationalmannschaft verpasste nur zwei Weltmeisterschaften von 23: 1930 und 1950 (aus für alle verständlichen Gründen). In vier Fällen wurde die Nationalelf zur stärksten Mannschaft der Welt, und 1966 sowie 2002 scheiterte sie nur einen Schritt vor dem Erfolg: In den Finalen unterlag sie jeweils England und Brasilien. Der letzte Erfolg des deutschen Teams datiert auf das Jahr 2014: Damals besiegte Joachim Löws Mannschaft in Brasilien im Finale Argentinien dank eines Treffers von Mario Götze in der Verlängerung. Bei den folgenden beiden Weltmeisterschaften konnten die Deutschen nicht einmal die Gruppenphase überstehen. Ist es nun Zeit, vom Fluch von Maracanã zu sprechen?
Die Qualifikation für die WM 2026 verlief für die deutsche Nationalmannschaft relativ entspannt. In der Qualifikationsgruppe A traf Nagelsmanns Team auf die Slowakei, Nordirland und Luxemburg. 5 Siege und eine Niederlage (im Qualifikationsauftakt gegen die Slowakei mit 0:2) brachten die Nationalelf als Gruppensieger in die Endrunde.
Das Team wird von Julian Nagelsmann trainiert – er übernahm die deutsche Nationalmannschaft 2023 und löste Hansi Flick ab. Interessanterweise war Nagelsmanns erster Vertrag mit dem Deutschen Fußballbund nur bis Juli 2024 befristet, ihm wurde also nur Zeit für die Europameisterschaft gegeben. Und beim Heimturnier spielten die Deutschen sehr solide: Ja, sie schieden im Viertelfinale aus, aber in der Verlängerung und gegen den späteren Turniersieger, die spanische Nationalmannschaft. Wäre nicht der Treffer von Mikel Merino in der 119. Minute gewesen, wer weiß, ob die Spanier das Elfmeterschießen und vielleicht sogar den gesamten Turniersieg geholt hätten.
Dennoch war man in Berlin mit der Arbeit von Nagelsmann zufrieden und verlängerte seinen Vertrag. Jetzt ist es an der Zeit, den Fluch von Maracanã zu brechen und bei der WM 2026 die Gruppenphase zu überstehen.
Bei Deutschland ist fast jeder Spieler ein Star, daher wäre es falsch, einen einzelnen Spieler hervorzuheben. Erwähnenswert ist, dass im Tor erneut der bereits 40-jährige Manuel Neuer steht. In der Abwehr sticht ebenfalls der erfahrene Antonio Rüdiger hervor, sowie Nico Schlotterbeck und Jonathan Tah.
In der deutschen Mittelfeld dominiert Mannschaftskapitän Joshua Kimmich, und zu den weiteren Stars zählen Florian Wirtz, Leroy Sané, Leon Goretzka und Jamal Musiala. Im Angriff hat Deutschland eine luxuriöse Auswahl aus Kai Havertz, Niclas Füllkrug, Maximilian Beier und Deniz Undav.
Elfenbeinküste: Das Leben nach Drogba
Die Elfenbeinküste kann wirklich zum Knochensplitter für jemanden werden. Die Mannschaft der Elfenbeinküste spielt seit langem nicht mehr bei einer Weltmeisterschaft, etwa seit der Zeit, als Deutschland das letzte Mal die Gruppenphase überstand. Doch das Leben geht weiter, alles verändert sich, und es scheint, als hätten die Gelb-Weißen ein Rezept für das Leben nach dem Abschied ihres legendären Stürmers Didier Drogba aus dem großen Fußball gefunden.
Denn als Drogba in seiner Blütezeit war, spielten die Elfenbeiner drei Weltmeisterschaften hintereinander. Allerdings gelang es ihnen 2006, 2010 und 2014 nicht, über die Gruppenphase hinauszukommen. Doch traditionell holte die Elfenbeinküste jeweils einen Sieg.
Der Weg zum aktuellen Turnier führte durch die Qualifikationsgruppe F, in der die Elfenbeinküste in 10 Spielen keine einzige Niederlage erlitt: 8 Siege und 2 Unentschieden. Zu den Gegnern gehörten Gabun, Gambia, Burundi, Kenia und die Seychellen, sodass die Elfenbeiner keine besonderen Probleme hatten.
Der Hauptstern dieser Mannschaft ist der RB Leipzig-Stürmer Jean-Philippe Mateta. Er wurde im vergangenen Saisonabschnitt Dritter der Bundesliga. Von den 66 Toren Leipzigs in der Liga erzielte Mateta 12 – eines weniger als der beste Torschütze der Mannschaft, Christoph Baumgartner. Im Mittelfeld der Elfenbeinküste spielt der erfahrene Franck Kessié, der für Barcelona und AC Mailand auflief. Und ein weiterer in Europa bekannter Spieler ist der Villarreal-Stürmer Nicolas Pépé.
Das gesamte Team trainiert Emerse Faé. Als Spieler in den 2000er-Jahren spielte er für die französischen Vereine Nantes und Nizza sowie für den englischen Verein Reading. Für die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste war Faé sieben Jahre aktiv.