Anfang August 2026 entflammte vor der Küste Alaskas ein hochbrisantes Ereignis im Zusammenhang mit einer der teuersten Privatjachten der Welt – dem Schiff Launchpad, das dem Meta-Gründer Mark Zuckerberg gehört. Nach Augenzeugenberichten könnte die auf 300 Millionen Dollar geschätzte Yacht einen Hilferuf eines kleinen Bootes ignoriert haben, das auf hoher See ohne Treibstoff strandete. Der Vorfall ereignete sich im Farragut Bay-Gebiet, etwa 35 Meilen nördlich der Stadt Petersburg.
Zeitleiste des Vorfalls: Wer rettete und wer antwortete nicht
Laut Passagieren des Kreuzfahrtschiffs Wilderness Legacy, das den Betroffenen schließlich half, entwickelte sich die Situation wie folgt: Ein 21 Fuß langes Privatboot, das zwischen Petersburg und Juneau unterwegs war, geriet in eine kritische Lage, als ihm der Treibstoff ausging. Die US-Küstenwache versuchte, Kontakt zu den nächsten Schiffen aufzunehmen, darunter zur Yacht Launchpad, die sich den Augenzeugen zufolge näher am Unglücksort befand als das Kreuzfahrtschiff. Der Crew der Zuckermberg-Yacht wurde jedoch vorgeworfen, auf Funkrufe nicht reagiert zu haben.
Vorwürfe und Reaktion der Öffentlichkeit
Ein Passagier des Kreuzfahrtschiffs veröffentlichte eine Erklärung in den sozialen Medien, in der er sein Empörung über das Untätigbleiben der Yacht Launchpad zum Ausdruck brachte. „Unser Schiff rettete das gestrandete Boot, nachdem die Küstenwache per Funk Kontakt mit der Yacht von Mark Zuckerberg aufgenommen hatte, die näher war, und diese wiederholt nicht antwortete“, schrieb er. Diese Aussage löste eine Welle der Kritik am Yachtbesitzer aus, insbesondere da die Hilfe viel schneller geleistet worden wäre, wenn Launchpad auf den Hilferuf reagiert hätte.
Widersprüchliche Angaben
Ein Vertreter von Mark Zuckerberg dementierte die Vorwürfe und erklärte, die Crew der Yacht habe den Hilferuf nicht absichtlich ignoriert.据 ihm zufolge befand sich Launchpad auf einem anderen Funkkanal, weshalb die Mannschaft die Informationen über die Situation nicht sofort erhielt. Als die Nachricht der Küstenwache eingegangen war, war die Hilfe bereits vom Kreuzfahrtschiff organisiert worden. Der Vertreter betonte zudem, dass Mark Zuckerberg und seine Familie zum Zeitpunkt des Vorfalls nicht an Bord der Yacht waren.
Kontext: Die Yacht Launchpad und ihre Möglichkeiten
Launchpad ist eine der größten Privatjachten der Welt. Sie ist etwa 387 Fuß (über 117 Meter) lang und wird auf 300 Millionen Dollar geschätzt. Das Schiff kann bis zu 34 Gäste in 12 Kabinen aufnehmen, verfügt über zwei Hubschrauberlandeplätze, einen Pool und einen speziellen Erholungsbereich. Die Yacht hat vier Motoren und kann eine Geschwindigkeit von bis zu 24 Knoten erreichen. Trotz ihrer Größe und Möglichkeiten konnte (oder wollte) sie in diesem Fall nicht operativ auf den Hilferuf reagieren.
Folgen und Aussichten für die Untersuchung
Der Vorfall hat nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch die Aufsichtsbehörden auf sich aufmerksam gemacht. Die US-Küstenwache könnte eine Untersuchung einleiten, um festzustellen, ob die Yacht Launchpad tatsächlich in der Lage war, Hilfe zu leisten, und warum sie dies nicht getan hat. Falls die Tatsachen des Ignorierens eines Hilferufs bestätigt werden, könnte der Yachtbesitzer mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert werden, insbesondere da solche Situationen durch internationale Seerechtskonventionen geregelt sind.