Das Portal „Diia' hat wichtige technische Änderungen eingeführt, die das Leben der Ukrainer, die aufgrund der russischen Aggression gezwungen waren, das Land zu verlassen, erheblich erleichtern. Der Prozess der Registrierung von Schäden im staatlichen Register wurde nun maximal automatisiert.

Wie RBC-Ukraine unter Berufung auf eine offizielle Erklärung der Entwickler berichtet, betrifft die wichtigste Neuerung die Kategorie A1.2 „Gezwungene Verlagerung außerhalb der Ukraine'. Bisher mussten Bürger den Grenzübertritt manuell bestätigen, was oft zu technischen Schwierigkeiten führte und die vollständige Einreichung der Meldung unmöglich machte.

Die Situation hat sich radikal geändert: Das System ruft nun automatisch die Daten zum Grenzübertritt in die Meldung des Nutzers ein. Dies eliminiert die Notwendigkeit der Informationsdopplung und verringert die Anzahl der Fehler bei der Formularausfüllung.

Hauptziel dieser Änderungen ist es, den Bürgern zu helfen, die Folgen der Kampfhandlungen schnell zu dokumentieren und ihr Recht auf künftige Schadensersatzleistungen zu wahren. Das Projekt wird vom Ministerium für digitale Transformation gemeinsam mit dem Justizministerium unter Unterstützung der schweizerisch-ukrainischen EGAP-Programm umgesetzt.

Was Bürger wissen müssen

Für diejenigen, die sich außerhalb der Ukraine befinden, bedeutet die Vereinfachung des Verfahrens, dass es nun ausreicht, sich in die App einzuloggen und den entsprechenden Abschnitt auszuwählen. Das System überprüft automatisch den Status des Grenzübertritts, was den Prozess der Dokumenteneinreichung transparent und schnell macht.

Diese Optimierung ist besonders wichtig unter den Bedingungen, in denen sich viele Bürger weiterhin im Status von Vertriebenen befinden und versuchen, ihre Vermögenswerte und Rechte aus der Ferne zu verwalten. Die Automatisierung der Daten ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung des staatlichen Dienstes unter Kriegsbedingungen.