Das Logistikzentrum der Supermarktkette NOVUS wurde zu einem Ziel eines massiven Raketenangriffs Russlands. Laut Angaben des Unternehmens erlitt die Anlage mehrere direkte Treffer, was zu schweren Zerstörungen führte. Fotos der Folgen des Angriffs zeigen das Ausmaß des Schadens: verkohlte Konstruktionen, eingestürzte Dächer und Einsatzfahrzeuge vor einem Hintergrund aus Rauch.
Vollständiger Betriebsstillstand und Rettung des Personals
Infolge des Treffers wurde der Betrieb des Logistikzentrums vollständig eingestellt. Dies ist bereits der zweite Schlag gegen das Objekt, das das Unternehmen als „Herz der gesamten Kette“ bezeichnet. Von hier aus beginnt täglich der Weg der Lebensmittel in die NOVUS-Märkte. Trotz des kritischen Zustands des Gebäudes meldet das Unternehmen einen wichtigen Fakt: Während des Luftalarms befanden sich alle Mitarbeiter in Schutzräumen. Dank dessen gab es unter dem Personal und den Partnern keine Toten.
Beseitigung der Folgen und Schadensbewertung
Am Tatort werden weiterhin die Folgen des Raketenangriffs und des Brandes beseitigt. Spezialisten bewerten das Ausmaß der Zerstörung, um zu verstehen, wie schnell Teile der Funktionen der Anlage wiederhergestellt werden können. Auf den Aufnahmen sind Feuerwehrfahrzeuge und Hubarbeitsbühnen zu sehen, die auf dem Gelände des beschädigten Komplexes arbeiten.
Umstrukturierung der Logistik und Betrieb der Kette
Trotz des Verlusts dieses Schlüsselsknotens versichert das Unternehmen, dass es seinen Betrieb bereits umstrukturiert. Das Team beschäftigt sich mit der Umverteilung der Warenbestände auf andere Standorte. „Wir tun alles in unserer Macht Stehende, damit unsere Kunden die Folgen dieses Angriffs nicht spüren“, hieß es in der Pressestelle von NOVUS.
Kontext des nächtlichen Angriffs
Der Schlag gegen das Logistikzentrum erfolgte im Rahmen eines massiven Angriffs auf Kiew und die umliegende Region. Infolge der nächtlichen Beschussaktionen entstanden Brände in Wohnhäusern, Lagern und Bürogebäuden. Zudem wurde das Sortierzentrum eines Postdienstleisters zerstört, was das Unternehmen zwang, die Logistikketten operativ anzupassen.
In der Region Kiew ist die Zahl der Opfer und Verletzten des nächtlichen Angriffs gestiegen. Mindestens 17 Menschen starben, 36 wurden verletzt. Der ukrainische Ministerpräsident Serhij Kornytsky erklärte, dass die Regierung eine dringende Sitzung mit Vertretern der Wirtschaft einberufen habe, um die Folgen des Angriffs und Unterstützungsmaßnahmen für Unternehmen zu diskutieren.
Gleichzeitig teilte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit, dass die Lieferung von Raketen für die Luftabwehrsysteme reduziert wurde, was den Schutz des ukrainischen Himmels bei solchen groß angelegten Angriffen erschwert.