Ab 2025 treten in der Ukraine wichtige Änderungen im System der Verteilung staatlicher Zahlungen an Familien mit Kindern in Kraft. Alle Leistungen, die mit der Geburt eines Kindes, der Betreuung und anderen Unterstützungsprogrammen zusammenhängen, werden nun auf ein spezielles Konto im Rahmen des Dienstes Diia.Karte – „Sorge für das Kind' – überwiesen.

Was Eltern wissen müssen

Laut offiziellen Angaben ist zur Fortsetzung der Zahlungen die Eröffnung eines entsprechenden Kontos erforderlich. Dies kann direkt beim Einreichen eines Antrags auf bestimmte Dienstleistungen über die App „Diia' geschehen.

Der Dienst „Diia' betont, dass staatliche Zahlungen für Kinder ab sofort ausschließlich auf das spezielle Konto „Sorge für das Kind' eingehen werden. Eltern wird empfohlen, sich rechtzeitig um die Eröffnung zu kümmern, damit der Prozess der Zahlung von finanzieller Unterstützung nicht unterbrochen wird.

Programm „єЯсла' und andere Unterstützungsmaßnahmen

Zuvor berichtete RBK-Ukraine über den Start des staatlichen Programms „єЯсла', das monatliche Zahlungen an Eltern von Kindern im Alter von 1 bis 3 Jahren vorsieht. Die Höhe der Leistung kann je nach Kategorie des Empfängers 8.000 oder 12.000 Hrywnja betragen. Die Mittel dürfen nur für bestimmte Bedürfnisse ausgegeben werden, die mit der Entwicklung und Erziehung des Kindes zusammenhängen.

Rechtsgrundlage und Perspektiven der Reform

Die Regierung hat im Parlament (Werchowna Rada) einen Gesetzesentwurf zur Reform des Kinderschutzsystems registriert. Das Dokument sieht eine erhebliche Erhöhung der Zahlungen für Vormünder, Pflegefamilien und familienähnliche Kinderheime vor. Zudem wird eine neue einmalige Hilfe bei der Aufnahme eines Kindes in eine Familie eingeführt, sowie eine Reihe von Änderungen im Bereich der Adoption, der Arbeit der Jugendämter und des Schutzes der Rechte von Kindern.

Diese Maßnahmen zielen darauf ab, ein transparenteres und effizienteres Unterstützungssystem für Familien mit Kindern zu schaffen und den Zugang zu staatlichen Dienstleistungen über digitale Plattformen zu vereinfachen.