---
title: "Dort, wo das Zuhause ist: Ausstellung der israelischen Künstlerin Zoe Sever eröffnet in Kiew"
description: "In Kiew wurde die Ausstellung der israelischen Künstlerin Zoe Sever „Dort, wo das Zuhause ist“ eröffnet. Leuchtende Gemälde, inspiriert von Israel, wurden zu einem Symbol für Zuhause und Hoffnung in schwierigen Zeiten. 🎨🇮🇱🇺🇦"
date: 2026-06-26T10:56:00.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/dort-wo-das-zuhause-ist-ausstellung-zoe-sever-in-kiew
tags: []
publisher: "XAB.info"
---

# Dort, wo das Zuhause ist: Ausstellung der israelischen Künstlerin Zoe Sever eröffnet in Kiew

![Besucher der Ausstellung „Dort, wo das Zuhause ist“ der israelischen Künstlerin Zoya Sever in Kiew betrachten Gemälde in einem hellen Ausstellungssaal](https://xab.info/media/2026/06/26/tam-gde-dom-vystavka-zoi-sever-v-kieve/tam-gde-dom-vystavka-zoi-sever-v-kieve-1.webp)

Am 26. Juni fand im Nationalmuseum Taras Schewtschenko in Kiew die Eröffnung der Ausstellung „Dort, wo das Zuhause ist“ statt. Die Veranstaltung widmete sich dem Werk von Zoe Sever – einer israelischen Künstlerin, die in Lwiw geboren wurde. Die Ausstellung wurde mit Unterstützung der Botschaft des Staates Israel in der Ukraine organisiert.

Zoe Sever zog im Alter von 16 Jahren zusammen mit ihren Eltern nach Israel. Heute lebt und arbeitet sie in Tel Aviv. Die Künstlerin absolvierte die Jerusalem Academy of Art and Design „Bezalel“ und erwarb die Qualifikation als Architektin. Ihre Werke sind in Museen und privaten Sammlungen auf der ganzen Welt vertreten: in Israel, der Ukraine, den USA, Kanada, Spanien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, der Schweiz, Australien, den Niederlanden und Kasachstan.

### Kunst und Ehrenamt

Nach Beginn der russischen Invasion in der Ukraine engagierte sich Zoe Sever aktiv in der Freiwilligenarbeit. Sie war an der Gründung einer Gruppe beteiligt, die Soldaten der Streitkräfte der Ukraine mit Schutzausrüstung versorgt. Zudem ist die Künstlerin Gründerin des Fonds „Vereinigte Menschen der Erde“. Im Rahmen dieses Fonds wird das Projekt „Fenster zur Welt“ umgesetzt, bei dem Zoe Sever gemeinsam mit Kindern die Wände von Bunkern bemalt. Darüber hinaus arbeitet sie als Ausbilderin der „Trauma Coalition“ in der Ukraine.

### Die Atmosphäre des Zuhauses in leuchtenden Farben

Die Ausstellung zeigt Gemälde, die in der Technik von leuchtenden Ölfarben und Acryl ausgeführt sind. Jedes Werk ist ein Eindruck oder eine Erinnerung, die die Atmosphäre und Magie der Stadt vermittelt. Laut einem Vertreter der Pressestelle der Botschaft wurde Israel für Juden zu einem Stützpunkt, einem Zuhause, das zurückgewonnen und wiederhergestellt werden musste. Das Land, das von Fremden gekauft, mit dem Blut der Beschützer getränkt und mit den Knochen der Pioniere besät wurde – genau diese Bilder inspirierten die Künstlerin.

Die Ausstellung „Dort, wo das Zuhause ist“ erinnert an einen Ort, der die Kraft zum Leben gibt, an den man zurückkehren möchte. Ein Zuhause, das selbst in Träumen immer wieder zurückkehrt. Wie der Außerordentliche und Bevollmächtigte Botschafter Israels, Michaël Brodsky, bei der Eröffnung der Ausstellung feststellte: „Zoe Sever zeigt Israel so, wie wir es kennen und lieben – leuchtend, farbenfroh, warm und lebensfroh“.

### Eine Pause im Wirbel der Ereignisse

In der Pressestelle der Botschaft wurde betont, dass den Menschen in Zeiten globaler Turbulenzen oft die Möglichkeit fehlt, innezuhalten, nachzudenken und sich daran zu erinnern, wofür sie sich vorwärtsbewegen. „Sonnige Morgen. Bunte Städte. Eine Tasse Kaffee am Morgen auf dem Tisch. Die Freude am Sein an einem Ort, an dem man sich stark fühlt. Dort, wo das Zuhause ist. Die Ausstellung von Zoe Sever ist genau diese Pause“, so die Organisatoren.

Jedes Gemälde von Zoe Sever besitzt eine eigene, einzigartige Atmosphäre. Dies ist ein Moment der Wahrheit, der banal erscheint, bis man Verzweiflung und Niedergeschlagenheit, Zerstörung und Verlust, übermenschliche Anstrengung und die Hektik des Bemühens durchlebt hat. Erst dann erkennt man seinen Wert. Wie eine Postkarte aus der Kindheit, die der Großmutter zum Geburtstag gewidmet wurde: „Ich wünsche einen friedlichen Himmel, Glück und Wohlergehen, Liebe und Eintracht“. Einen friedlichen Himmel...

Die Ausstellung vereint Ukrainer und Israelis, Krieger und Künstler, Träumer und Pragmatiker. Gewöhnliche Menschen in außergewöhnlichen Umständen. Diejenigen, die an der Grenze stehen für ihr eigenes Zuhause. Botschafter Brodsky versicherte: „Ich rate allen, diese Ausstellung zu besuchen und die Atmosphäre Israels zu spüren“.