Der ukrainische Stürmer Artem Dowbyk könnte seine Leihe beim italienischen Verein FC Bologna vorzeitig beenden. Nach Informationen von RomaPress, auf die sich Sport RBC.UA beruft, beabsichtigt der Verein, über die Zukunft des Fußballers im Januar zu entscheiden, allerdings ist eine Rückkehr zur AS Rom noch nicht garantiert. Die Entscheidung wird auf das Winter-Transferfenster verschoben, wobei die langsame Genesung des Ukrainers nach einer Verletzung als einer der Hauptgründe für die Verzögerung genannt wird.
Verletzung und Forderungen des Cheftrainers
Dem Vernehmen nach befürchtet der Stürmer eine erneute Verletzung, was sich direkt auf seine Rückkehr zu vollen Einsätzen auswirkt. Vor diesem Hintergrund fordert Bolognas Cheftrainer Raffaele Palladino mehr Intensität vom Angreifer im Training. „Artem muss im Training härter arbeiten, denn dann wird er auch seine Chance bekommen“, zitiert das Blatt die Worte des Übungsleiters. Folglich bleibt Dowbyks Spielpraxis in der laufenden Saison minimal: Nach seiner Verletzung verpasste er die Länderspiele und kam nach seiner Rückkehr ins Training nur ein einziges Mal zum Einsatz — er wurde bei der 1:3-Niederlage Bolognas gegen Inter Mailand eingewechselt.
Aussichten auf einen Kauf und das Winterfenster
Dowbyks Rückkehr zur AS Rom im Januar ist derzeit noch nicht beschlossene Sache. Bologna könnte den Stürmer im Kader behalten, doch laut RomaPress erscheint ein fester Kauf unwahrscheinlich. Der ukrainische Fußballer spielt auf Leihbasis mit einer Kaufoption von 15 Millionen Euro für den Klub, und es gibt bislang keine Anzeichen dafür, dass der italienische Verein bereit ist, diese Option zu nutzen. Sollte die Leihe vorzeitig beendet werden, könnte Dowbyk zu Rom zurückkehren und danach zu einem anderen Team wechseln, das ihm mehr konstante Spielpraxis garantiert.
Kontext: Transferaktivitäten rund um die Nationalmannschaft
Die Situation um Dowbyk findet vor dem Hintergrund reger Transferaktivitäten rund um die Spieler der ukrainischen Nationalmannschaft statt. Zuvor wurde berichtet, dass Schachtar Donezk die Verpflichtung eines ukrainischen Nationalspielers bekannt gegeben hat. Somit könnte das Winterfenster für einige Ukrainer, deren Spielpraxis in ihren aktuellen Vereinen unzureichend war, zum Wendepunkt werden.