Veteranen des Krieges in der Ukraine haben Anspruch auf besondere Bedingungen für die Altersversorgung. Der Staat hat für diese Bürgerkategorie nicht nur höhere Zahlungen und spezielle Zuschüsse vorgesehen, sondern auch die Möglichkeit, früher als gesetzlich festgelegt in den verdienten Ruhestand zu gehen.
Berechnungsformel und staatliche Garantien
Die Grundhöhe der Rente setzt sich aus zwei Schlüsselkomponenten zusammen: der Versicherungsdienstzeit und dem Gehalt, zu dem die Person Beiträge gezahlt hat. Für Teilnehmer an Kampfhandlungen gelten jedoch besondere Regeln. Wenn sich nach allen Berechnungen die Endsumme unter dem staatlichen Mindestbetrag befindet, wird die Differenz durch eine monatliche gezielte Hilfe gedeckt. Das bedeutet, dass ein Teilnehmer an Kampfhandlungen garantiert nicht weniger erhält, als der Staat festlegt.
Vorteile bei der Berechnung der Dienstzeit
Einer der Hauptvorteile für Veteranen ist die einzigartige Anrechnung der Dienstzeit in der Kampfzone. Sie wird im Verhältnis 1:3 auf die Dienstzeit angerechnet. Das heißt, ein Jahr, das in der Kampfzone verbracht wurde, entspricht drei Jahren normaler Arbeitszeit. Dies erhöht den endgültigen Koeffizienten erheblich und folglich auch die Rentenhöhe.
Renten für Veteranen mit Behinderung
Für Veteranen mit Behinderung gilt ein separates Verfahren für die Berechnung der Zahlungen. Die Höhe der Leistung hängt direkt von der Behinderungsgruppe und dem Grund ihrer Feststellung ab. Wenn die Behinderung aus anderen Gründen entstanden ist, die nicht mit Kampfhandlungen zusammenhängen, betragen die Zahlungen entsprechend 70 %, 60 % und 40 % des Grundbetrags.
Wer vorzeitig in Rente geht
Der Staat hat mehrere Kategorien von Begünstigten vorgesehen, die das Recht haben, vor dem 60. Lebensjahr in Rente zu gehen. Kriegsveteranen wurden neben anderen Bevölkerungsgruppen in diese Liste aufgenommen. Zuvor hatte RBC-Ukraine bereits darüber berichtet, wer genau dieses Recht in Anspruch nehmen kann.
Gleichzeitig ist in dem Land die Frage der Mindestzahlungen nach wie vor aktuell. Zuvor hatte das Magazin darüber berichtet, welche Ukrainer eine Rente von mehr als 300 Griwna erhalten. Dies sind die Mindestzahlungen, die derzeit noch von Teilen der Rentner erhalten werden, die nicht über ausreichende Dienstzeit oder andere Vergünstigungen verfügen.