Stylistin Jana Markowskaja zählte in ihrem Instagram-Video, auf das das Projekt Styler aufmerksam machte, drei Dinge auf, die ihrer Einschätzung nach mindestens fünf Jahre lang aktuell bleiben werden. Die Kernidee der Empfehlung ist es, auf universelle Stücke zu setzen, die dabei helfen, verschiedene Looks zusammenzustellen, ohne ständig neuen, kurzlebigen Trends hinterherzulaufen. Markowskaja betont, dass man sich vor dem Kauf überlegen sollte, womit genau das Kleidungsstück getragen wird, und Modelle wählen, die zu mindestens mehreren bereits vorhandenen Teilen im Schrank passen.

Die Barn-Jacket: Arbeitsjacke als Alternative zum Trenchcoat

Der erste Punkt auf der Liste der Stylistin ist die Barn-Jacket — eine Jacke im Workwear-Stil, inspiriert von Landwirtschafts- und Arbeitskleidung. Laut Markowskaja ist dies ein praktisches Stück, das zu einer modernen Alternative zum gewohnten Trenchcoat geworden ist und sich leicht in Alltags-Looks einfügt. Der Hauptvorteil ist die Vielseitigkeit: Die Jacke kann mit Basis-Jeans, T-Shirts, Trikotagen und sogar romantischen Kleidern getragen werden, wodurch Kombinationen von lässig bis femininer entstehen. Gesondert hebt die Stylistin die Materialstruktur hervor: Mit der Zeit kann der Stoff Abnutzungen bekommen, die dem Kleidungsstück Charakter verleihen, weshalb die Jacke mehr als eine Saison lang tragbar bleibt. Bei der Auswahl rät Markowskaja, auf Stoffqualität, bequemen Schnitt und Farbe zu achten und Modelle zu bevorzugen, die zu den meisten Sachen im Kleiderschrank passen.

Farbiger Denim statt klassischem Blau

Die zweite Empfehlung ist, sich nicht auf den gewohnten blauen Denim zu beschränken. Laut der Stylistin sind Dunkelblau, Kobalt, Schokolade oder Grafit eine interessante Alternative: Solche Nuancen bereichern die Garderobe und bleiben dabei universell, da sie sich mit weißen T-Shirts, Hemden, Blazern, Pullovern und neutraler Oberbekleidung kombinieren lassen. Anstelle von reinem weißem Denim schlägt Markowskaja Milch-Modelle oder zarte Hellblautöne vor — sie bilden die Basis für helle Looks und harmonieren gut mit beigen, grauen, braunen und Pastelltönen. Gesondert erwähnt die Stylistin Pfirsich-Denim als Option für diejenigen, die Weichheit und Farbe hinzufügen möchten, aber noch nicht bereit für zu grelle Lösungen sind. Dabei liegt der Fokus nicht nur auf dem Farbton, sondern auch auf der Passform: Erst der Schnitt bestimmt den Komfort und wie das Modell mit der übrigen Kleidung kombiniert wird.

Rosa Hemd mit vertikalen Streifen

Das dritte Teil auf der Liste ist ein rosa Hemd mit vertikalen Streifen, das Markowskaja als Alternative zum klassischen weißen Hemd vorschlägt, wenn man die Basisgarderobe ohne radikale Änderungen auffrischen möchte. Das Modell lässt sich leicht in verschiedene Stile integrieren: Im Business-Look wird es mit Anzughosen, Blazer und minimalistischen Schuhen kombiniert, im Alltag mit Jeans, einem Basic-T-Shirt oder einem Rock. Die rosa Farbe verleiht dem Outfit Weichheit, und die Streifen machen das Hemd ausdrucksstärker, während das Teil universell bleibt und zu verschiedenen Jahreszeiten getragen werden kann. Damit das Hemd nicht zu schnell aus der Mode kommt, rät die Stylistin zu einem dezenten Rosaton, einer bequemen Passform und hochwertigem Material; man kann es allein, unter einem Pullover oder Blazer sowie im Layering-Look tragen.

Das Prinzip der praktischen Garderobe

Alle Empfehlungen von Markowskaja lassen sich auf ein einfaches Prinzip reduzieren: Überlegen Sie vor dem Kauf eines neuen Teils, womit genau Sie es tragen werden. Die Barn-Jacket ergänzt Kleider und Jeans, farbiger Denim bereichert Alltags-Sets, und das rosa Hemd dient als Alternative zum gewohnten weißen Modell. Damit die Garderobe praktisch bleibt, empfiehlt die Stylistin, Stücke zu wählen, die zu mindestens mehreren Positionen passen, und beim Jeans-Kauf nicht nur auf die modische Farbe, sondern auch auf Passform, Schnitt und Details wie Taschenplatzierung zu achten. Ein solcher Ansatz helfe, so sagt sie, seltener Kleidung unter dem Einfluss kurzlebiger Trends zu kaufen und stattdessen öfter die Sachen zu nutzen, die sich bereits im Schrank befinden.