In der Nacht zum 13. Juli verschärfte sich die Lage im Hormus-Schloss dramatisch. Auf Anordnung von Präsident Donald Trump begannen die USA mit einer weiteren, bereits dritten Serie von Angriffen gegen den Iran. Die Operation wurde vom US-Zentralbefehl (CENTCOM) durchgeführt, als Reaktion auf die Aktionen Teherans, die darauf abzielten, die Schifffahrt in dieser strategisch wichtigen Region zu blockieren.
Ziel der Operation: Schutz der Schifffahrt
Die offizielle Erklärung des CENTCOM, die in der sozialen Plattform X veröffentlicht wurde, besagt, dass die neuen Angriffe darauf abzielen, „die iranischen Streitkräfte zur Verantwortung zu ziehen' und ihnen endgültig die Möglichkeit zu nehmen, zivile Seeleute anzugreifen. Das Kommando betont, dass das Hauptziel darin besteht, die freie Durchfahrt von Handelsschiffen durch den Schiffsverkehr zu gewährleisten.
„Heute um 17:00 Uhr Eastern Time haben die Kräfte des CENTCOM neue Angriffe gegen den Iran gestartet, um seine Fähigkeit, zivile Seeleute und Handelsschiffe, die frei durch den Hormus-Schloss fahren, weiter zu schwächen', heißt es in der Mitteilung.
Chronologie der Eskalation
Anlass für die neue Welle von Angriffen war die Entscheidung des Iran, den Hormus-Schloss in der Nacht zum 12. Juli vollständig zu schließen. Teheran begründete dies damit, dass einige Schiffe auf einem nicht genehmigten Kurs fuhren. Als Ergebnis griff die iranische Seite ein Containerschiff an und stoppte dessen Bewegung.
Die USA reagierten sofort. Noch in derselben Nacht wurde eine zweite Angriffswelle durchgeführt, und dann, am Abend des 13. Juli, folgte die dritte Welle. Zuvor hatte das Zentralkommando im Rahmen früherer Operationen von Angriffen auf 140 iranische militärische Ziele berichtet.
Reaktion vor Ort und aktueller Status
Iranische Medien bestätigten, dass Explosionen im Süden des Landes, insbesondere in der Nähe der Hafenstädte Bandar Abbas und Sirik, zu hören waren. Trotz der angespannten Lage versicherte das CENTCOM, dass der Hormus-Schloss für den Durchgang ziviler Schiffe vollständig offen bleibt. Nach Angaben des Kommandos läuft der maritime Verkehr in der Region weiterhin ungestört.