Am Sonntag, dem 7. Juni, haben russische Besatzer zwei Angriffe auf ein DTEK-Kohlebergwerk in der Oblast Dnipro verübt. Infolge der Angriffe wurde ein Mitarbeiter des Unternehmens, ein Mechaniker, verletzt und erhält derzeit die notwendige medizinische Versorgung.
Laut Informationen des Unternehmens DTEK erfolgte der erste Angriff mit einer Drohne, die ein Gebiet in der Nähe des Bergwerks traf. Der zweite Angriff beschädigte die lebenswichtigen Systeme des Unternehmens. Derzeit laufen Wiederherstellungsarbeiten.
Dies ist bereits der dritte Angriff auf dieses Unternehmen in den letzten Tagen. Am Vortag, am 6. Juni, kam der Bergwerksarbeiter Jurij Filippow auf dem Weg zur Arbeit durch einen Drohnenangriff ums Leben.
In der Nacht zum 7. Juni startete Russland 236 Kampfdrohnen gegen die Ukraine. Die Luftabwehrkräfte konnten die meisten davon abschießen, doch einige Drohnen erreichten ihre Ziele. Zu den betroffenen Regionen gehört Saporischschja, wo aufgrund der Angriffe teilweise Stromausfälle verzeichnet werden.
Am Morgen des 7. Juni setzte der Feind die Terrorisierung der Oblast Saporischschja fort und setzte sowohl Drohnen als auch Luftbomben vom Typ KAB ein. Wohnhäuser, Eisenbahninfrastruktur und andere zivile Objekte wurden getroffen. Es gibt Opfer unter der Zivilbevölkerung.
Folgen der Angriffe für die Energieversorgung und die Bevölkerung
Angriffe auf Energieinfrastruktur wie DTEK-Kohlebergwerke wirken sich direkt auf die Stabilität der Energieversorgung in der Region aus. Beschädigungen der lebenswichtigen Systeme können zum Stillstand der Kohleförderung führen, was wiederum Risiken für den Betrieb von Wärmekraftwerken schafft.
Unter den Bedingungen anhaltender Luftangriffe müssen die Bewohner der Region unter erhöhter Gefahr leben. Teilweise Stromausfälle, Zerstörung der Infrastruktur und der Tod von Zivilisten – all dies ist für viele Ukrainer zur täglichen Realität geworden.