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title: "Drohnen treffen offenbar VKontakte-Rechenzentrum: Stromausfall in St. Petersburg, Soziales Netz down"
description: "In der Nacht zum 18. Oktober griffen Drohnen Berichten zufolge das VKontakte-Rechenzentrum in der Oblast Leningrad an. Nutzer melden einen massiven Ausfall des sozialen Netzwerks, und ein Teil von St. Petersburg blieb ohne Strom."
date: 2026-10-18T01:48:46.820Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/drohnen-treffen-vkontakte-rechenzentrum-st-petersburg-blackout
tags: [vkontakte, drone-attack, data-center, russia, st-petersburg, energy-infrastructure]
author: "Roman V., Andrej Kosynko"
publisher: "XAB.info"
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# Drohnen treffen offenbar VKontakte-Rechenzentrum: Stromausfall in St. Petersburg, Soziales Netz down

![Elektrisches Unterwerk und Industriegebaeude in einer naechtlichen Stadt unter dunklem Himmel](https://xab.info/media/2026/10/18/drony-udari-po-data-tsentru-vkontakte-v-peterburge-blekaut/drony-udari-po-data-tsentru-vkontakte-v-peterburge-blekaut-1.webp)

## Kernpunkte

- In der Nacht zum 18. Oktober 2026 griffen Drohnen Berichten zufolge Infrastruktur in der Oblast Leningrad an, wo sich vermutlich das VKontakte-Rechenzentrum befindet.
- Nutzer beklagen massiv einen Grossausfall von VKontakte und verbundenen Diensten.
- Teile von St. Petersburg und der Oblast Leningrad blieben ohne Strom; Aufnahmen deuten darauf hin, dass das 330-kV-Unterwerk „Wostotschnaja“ getroffen worden sein koennte.
- Der Vorfall ist Teil einer Serie von Angriffe auf Rechenzentren: 14. Oktober — Sberbank (Oblast Saratow), 11. Oktober — Yandex (Oblast Wladimir).
- In derselben Nacht griffen Drohnen Moskau, St. Petersburg und die Oblast Leningrad massiv an, und es wurden Flughafeneinschraenkungen verhaengt.

In der Nacht zum 18. Oktober 2026 griffen unbemannte Fluggeraete laut Monitoring-Telegram-Kanalen, auf die sich RBC-Ukraina beruft, Infrastruktur in der Oblast Leningrad an, wo sich mutmasslich das Rechenzentrum des sozialen Netzwerks VKontakte befindet. Unmittelbar nach dem Vorfall berichteten Nutzer massiv ueber schwere Stoerungen beim Betrieb des sozialen Netzwerks selbst sowie damit verbundener Dienste, waehrend Teile von St. Petersburg und umliegende Gebiete ohne Strom blieben. Eine offizielle Bestaetigung der russischen Behoerden oder von VKontakte selbst lag zum Zeitpunkt der Veroeffentlichung nicht vor, weshalb der genaue Charakter und das Ziel des Angriffs anhand von Open-Source-Quellen bewertet werden.

### Was ueber den VKontakte-Ausfall bekannt ist

VKontakte ist Russlands groesstes soziales Netzwerk, das taeglich von Dutzenden Millionen Menschen genutzt wird; von seinem Betrieb haengen nicht nur persoenliche Konten, sondern auch Geschaeftsdienste, Messenger, Zahlungen und Unternehmenswerkzeuge ab. Berichten von Nutzern zufolge kam es in der Nacht zum 18. Oktober zu massiven Stoerungen: Dienste antworteten nicht, das Laden von Seiten und Medien war instabil, und einige verbundene Produkte funktionierten fehlerhaft. Das Ausmass der Stoerung, das einem vollstaendigen oder teilweisen Absturz der Plattform gleicht, deutet darauf hin, dass das Problem nicht einen lokalen Knotenpunkt, sondern ein Schluesselstaerkeelement der Infrastruktur betroffen haben koennte, was mit dem moeglichen Treffer auf das Rechenzentrum in Verbindung gebracht wird.

### Blackout in St. Petersburg und das 330-kV-Unterwerk

Parallel zum Ausfall des sozialen Netzwerks blieb ein Teil von St. Petersburg und der Oblast Leningrad ohne Strom. Soweit aus im Internet verbreiteten Aufnahmen hervorgeht, koennte der Schlag das in der Naehe des Rechenzentrums gelegene 330-kV-Unterwerk „Wostotschnaja“ getroffen haben. Sollte sich diese Version bestaetigen, erklaert der Treffer auf das Hochspannungsunterwerk logischerweise sowohl den Blackout in einem Teil der Stadt als auch die Stoerungen bei den digitalen Diensten, die an die Stromversorgung des Rechenzentrums gekoppelt sind. Der genaue Ort und Charakter des Schaedens konnten anhand offener Daten nicht ermittelt werden.

### Kontext: Rechenzentren werden zu regelmaessigem Ziel

Der Vorfall in der Oblast Leningrad fuegt sich in eine Serie von Angriffen auf digitale Infrastrukturobjekte ein. In der Nacht zum 14. Oktober griffen Drohnen Berichten zufolge das Mega-Rechenzentrum der Sberbank in der Oblast Saratow an, und am 11. Oktober setzten Drohnen das Rechenzentrum von Yandex in der Oblast Wladimir außer Gefecht — danach hoerten Dutzende Dienste in Russland auf zu arbeiten. Die Wiederholung solcher Angriffe innerhalb kurzer Zeit zeigt, dass Rechenzentren und die sie versorgende Energieinfrastruktur zu einem bestaendigen und priorisierten Ziel geworden sind und kein einmaliges Ereignis darstellen.

### Ausmass des naechtlichen Angriffs auf Moskau und St. Petersburg

Die Nacht zum 18. Oktober stand im Zeichen massiver Angriffe: Drohnen griffen Berichten zufolge Moskau, St. Petersburg und die Oblast Leningrad an. Vermutlich war ein Oelhafen das Ziel, und auf Moskauer Flughpoefen sowie dem Flughafen Pulkowo wurden Einschraenkungen fuer den Flugverkehr verhaengt. Die Gesamtheit dieser Ereignisse — von Trefzern auf Energie- und digitale Anlagen bis hin zu Luftverkehrseinschraenkungen — zeigt, dass die naechtliche Angriffswelle gleichzeitig auf mehrere Kategorien kritischer Infrastruktur gerichtet war.

## Faktencheck und Quellen

- [Дроны поразили дата-центр "ВКонтакте", в Петербурге частичный блекаут](https://www.rbc.ua/ukr/news/droni-vrazili-data-tsentr-vkontakte-peterburzi-1792287810.html) - Primaerquelle: RBC-Ukraina unter Berufung auf Monitoring-Telegram-Kanäle. Bestaetigt Berichte ueber den VKontakte-Ausfall, den Blackout in Teilen von St. Petersburg und der Oblast Leningrad, den wahrscheinlichen Treffer auf das 330-kV-Unterwerk „Wostotschnaja“ sowie den Kontext der Angriffe auf Rechenzentren der Sberbank (14.10.) und von Yandex (11.10.) und die naechtlichen Angriffe auf Moskau/St. Petersburg. Die Zuordnung des Schlags gezielt auf das Rechenzentrum erfolgt als Vermutung.

## Häufige Fragen

### Was ist in der Nacht zum 18. Oktober passiert?

Laut Monitoring-Telegram-Kanalen, auf die sich RBC-Ukraina beruft, griffen Drohnen Infrastruktur in der Oblast Leningrad an, wo sich mutmasslich das VKontakte-Rechenzentrum befindet. Nutzer berichteten ueber einen massiven Ausfall des sozialen Netzwerks, und ein Teil von St. Petersburg und der Region blieb ohne Strom.

### Wurde der Angriff offiziell bestaetigt?

Zum Zeitpunkt der Veroeffentlichung gab es keine offizielle Bestaetigung der russischen Behoerden oder von VKontakte. Der Charakter und das genaue Ziel des Angriffs werden anhand offener Quellen und Online-Aufnahmen bewertet, weshalb die Informationen mit Vorbehalt angegeben werden.

### Warum fiel in St. Petersburg der Strom aus?

Ein Teil der Stadt und der Oblast Leningrad blieb ohne Stromversorgung. Soweit umlaufende Aufnahmen zeigen, koennte das in der Naehe des Rechenzentrums gelegene 330-kV-Unterwerk „Wostotschnaja“ getroffen worden sein; der genaue Ort des Treffers wurde durch offene Daten nicht ermittelt.

### Ist dies der erste Angriff auf ein Rechenzentrum?

Nein. Berichten zufolge griffen Drohnen am 14. Oktober das Mega-Rechenzentrum der Sberbank in der Oblast Saratow an, und am 11. Oktober legten Drohnen das Yandex-Rechenzentrum in der Oblast Wladimir lahm, woraufhin Dutzende Dienste in Russland ausfielen.