Am Abend des 25. Oktober 2026 verübten russische Streitkräfte einen massiven Drohnenangriff auf Charkiw und trafen dabei ein Einkaufszentrum sowie einen zivilen Betrieb. Der terroristische Angriff verursachte großflächige Brände, wodurch sich die Zahl der Verletzten auf vier Personen erhöhte, darunter drei Mitarbeiter des Staatlichen Notdienstes.
Details zu den Einschlägen in den Stadtteilen
Nach offiziellen Angaben des Staatlichen Notdienstes der Ukraine trafen feindliche Drohnen ein Einkaufszentrum im Stadtteil Osnowjanskyj. Parallel dazu wurde ein Einschlag in einem zivilen Betrieb im Stadtteil Industrialnyj verzeichnet. An beiden Standorten brachen sofort schwere Brände aus, die das sofortige Eingreifen von Feuerwehrleuten erforderten.
Zweitangriffe auf Einsatzkräfte des Notdienstes
Die Lage verschärfte sich, als russische Truppen während der Bewältigung der Folgen der ersten Angriffe heimtückische Zweitangriffe auf die Einsatzorte der Rettungsteams verübten. Infolge dieser Eskalation wurden zwei Mitarbeiter verletzt, zudem wurde ein spezialisiertes Löschfahrzeug vollständig zerstört. Später, bei den Löscharbeiten an dem großflächigen Brand im Einkaufszentrum, wurde ein weiterer Rettungskraft verwundet.
Dieser Angriff war Teil eines größeren Luftangriffs: In der Nacht zum 25. Oktober setzte Russland 153 Kampfdrohnen verschiedener Modifikationen gegen die Ukraine ein, darunter Shahed-Jet-Drohnen und Geräte vom Typ „Banderol“. Die ukrainischen Luftverteidigungskräfte fingen 119 Luftziele erfolgreich ab oder unterdrückten sie, jedoch wurden Treffer und herabfallende Trümmer an Dutzenden Orten im ganzen Land verzeichnet.
Folgen und Bedrohung für die zivile Infrastruktur
Regelmäßige Angriffe auf Einkaufszentren und Industrieanlagen in Charkiw zeugen von einer anhaltenden Taktik zur Zerstörung der zivilen Infrastruktur. Von besonderem Zynismus sind die Zweitangriffe auf Rettungsteams, die gezielt Technik zerstören und Menschen in tödliche Gefahr bringen, die ihre berufliche Pflicht erfüllen.