In der Nacht zum 25. Juli griff die russische Seite mit Drohnen Objekte in der Region Poltawa an. Bei dem Angriff wurden vier Tankstellen und ein Gebäude der Feuerwehr beschädigt. Zum Glück gab es keine menschlichen Opfer.
Chronologie der Ereignisse und Ausmaß der Schäden
Über den Beginn des Vorfalls berichtete Vitalij Djakownitsch, der Leiter der Militärverwaltung der Region Poltawa, bereits um fünf Uhr morgens. Nach seinen Angaben hatten feindliche UAVs mehrere Objekte im Rajon Poltawa angegriffen. Zunächst wurde ein Treffer bei zwei Tankstellen und dem Feuerwehrhaus bestätigt.
Später erweiterte sich die Liste der betroffenen Objekte. Djakownitsch präzisierte, dass in der Nacht zwei weitere Tankstellen im Rajon unter Beschuss gerieten. Trotz der massiven Schäden an der Infrastruktur gab es keine offiziellen Meldungen an die Notdienste über verletzte Personen.
Folgen für zivile Objekte
Durch das Herabfallen von Trümmerteilen der Drohnen wurden Schäden an privaten Wohngrundstücken registriert. Anwohner berichten von zerstörten Dächern, zerbrochenen Fensterscheiben und einem beschädigten Fahrzeug. Trümmerteile der UAVs wurden direkt auf den Grundstücken ziviler Häuser gefunden.
Taktik des Gegners und fehlende Warnungen
Die Luftstreitkräfte der Ukraine hatten in dieser Nacht nicht vor der Bewegung von Drohnen in Richtung der Region Poltawa gewarnt, was eine rechtzeitige Reaktion der Flugabwehr erschwerte. Neu eingegangene Aufklärungsdaten deuteten darauf hin, dass die Angriffe des Gegners sich vorrangig auf die Treibstoffinfrastruktur richten würden: Tankstellen, Lastwagen, Busse und Personenkraftwagen.
Diese Taktik bestätigte sich in der Praxis. Zuvor hatten russische Kräfte Tankstellen in Sumy bombardiert, was zu Bränden führte, sowie Objekte in Nikolajew. Gleichzeitig herrscht in Russland selbst ein Treibstoffmangel, und Tankstellen werden verkauft, was auf eine Krise zurückzuführen ist, die durch die Angriffe der Verteidigungskräfte der Ukraine auf Energieinfrastruktur des Aggressorstaates verursacht wurde.