Am Morgen des 19. September 2026 griffen russische Drohnen das Gebiet des Rajons Fastiw in der Oblast Kiew an. Laut Angaben des Chefs der Kiewer Oblastmilitärverwaltung Timur Tschatschenko und des staatlichen Dienstes für Notfälle (DSNS) wurde eine ganze Familie, die in einem Privathaus lebte, Opfer des Angriffs: Die gesamte Familie blieb obdachlos, und drei Kinder wurden notfallmäßig ins Krankenhaus eingeliefert. Am Einschlagort wurde ein Wohnhaus vollständig zerstört, ein weiteres beschädigt, und das daneben stehende Auto wurde zu einer ausgebrannten Hülle, wie die Fotos vom Unfallort zeigen.

Verlauf des Angriffs und Ausmaß der Zerstörung

Laut offiziellen Angaben wurden infolge des morgendlichen Angriffs fünf Menschen verletzt – zwei Erwachsene und drei Kinder. Ein Privathaus in der Region Fastiw wurde vollständig zerstört, ein weiteres erlitt Schäden. Durch die Treffer kam es zu lokalen Bränden, die die Lage am Ort des Notfalls zusätzlich erschwerten. In der Nähe der Wohngebäude stand ein Auto, das ebenfalls durch die Druckwelle und das Feuer beschädigt wurde. Auf den veröffentlichten Aufnahmen ist ein ausgebranntes gelbes Pkw und ein Trümmerhaufen aus den Überresten des zerstörten Gebäudes zu sehen, was der Beschreibung der Angriffsfolgen entspricht.

Zustand der Verletzten

Bei allen drei Kindern stellten die Ärzte eine akustische Verletzung fest – eine Schädigung, die durch die starke Druckwelle verursacht wurde – sowie eine akute Stressreaktion; die Kinder wurden sofort ins Krankenhaus eingeliefert. Der Vater erlitt Verbrennungen, eine Splitterverletzung und eine Schnittwunde am Fuß und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Bei der Mutter wurde eine akute Stressreaktion festgestellt. Somit wurde die gesamte Familie zu den Verletzten gezählt, und die Kinder befinden sich unter ärztlicher Beobachtung in einer medizinischen Einrichtung.

Reaktion der Behörden und Folgen

Die Angaben zu den Folgen des Angriffs wurden vom Chef der Kiewer Oblastverwaltung und vom DSNS bestätigt, die die Arbeiten am Ort des Notfalls koordinierten. Priorität hat weiterhin die medizinische Versorgung der Verletzten, insbesondere der Kinder, sowie die Bewertung der Schäden an den zerstörten und beschädigten Wohnhäusern. Details zu weiteren Unterstützungsmaßnahmen für die obdachlos gewordene Familie und zum Fortgang der Ermittlung der Umstände des Angriffs werden von den Oblastbehörden erwartet.

Breiterer Kontext der nächtlichen Angriffe

Der Angriff auf die Region Fastiw war Teil einer Serie russischer Angriffe auf ukrainische Ortschaften. In der Nacht zum 19. September führten die Angreifer einen massiven Angriff auf Konotop in der Oblast Sumy durch: In der Stadt wurden eine Schule, ein Kindergarten, Geschäftseinrichtungen und Dutzende von Privathäusern beschädigt, und ein Teil von Konotop blieb ohne Gas- und Stromversorgung. Parallel dazu, wie die Redaktionen daran erinnern, prüft das Weiße Haus gleichzeitig die Möglichkeit, noch vor Ende des Krieges in der Ukraine separate wirtschaftliche und andere Vereinbarungen mit Russland abzuschließen – Abkommen, die Washington unabhängig davon unterzeichnen könnte, ob eine vollständige friedliche Einigung erzielt wird.