In der Nacht zum 22. Juli wurde der Krasnodar-Gebiet zum Ziel von Drohnenangriffen. Der Vorfall führte zu großflächigen Bränden in mehreren Ortschaften der Region, darunter Krasnodar und Armawir. Laut Quellen wurden kritische Infrastruktureinrichtungen und kommerzielle Unternehmen getroffen.
Brand im Logistik-Hub von Wildberries
Die schwerwiegendsten Folgen wurden in Krasnodar registriert. Vorläufigen Berichten zufolge griffen Drohnen eines der größten Logistikzentren des Marktplatzes Wildberries in Russland an. Am Tatort brach ein heftiger Brand aus, der einen erheblichen Teil des Lagerhauses einhüllte. Anwohner und Augenzeugen veröffentlichen in sozialen Medien Fotos und Videos, auf denen das Gebäude in Flammen steht zu sehen ist.
Es ist nicht der erste Angriff auf Objekte dieses Unternehmens. Zuvor, am 18. Juli, ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in Elektrostal in der Region Moskau. Damals war der Brand im Wildberries-Lager so gewaltig, dass er aus Dutzenden von Kilometern Entfernung sichtbar war.
Explosionen in Armawir und anderen Regionen
Neben Krasnodar wurden Einschläge auch in anderen Städten registriert. In Armawir wurde laut Berichten lokaler Telegram-Kanäle ein Öllager angegriffen. Nach einer Reihe von Explosionen brach auf dem Gelände ein Feuer aus. Im Internet sind bereits Aufnahmen erschienen, die den Moment des Angriffs auf diese Infrastruktur festhalten.
Die Ereignisse im Krasnodar-Gebiet stellen eine Fortsetzung einer Serie von Angriffen auf den Süden und das Zentrum Russlands dar. In der Nacht zum 18. Juli griffen Drohnen nicht nur das Lager in Elektrostal, sondern auch ein Öllager in Noginsk an. Zudem wurde über Explosionen in Twer und Wladimir berichtet, was auf eine koordinierte Aktivität gegen Logistik- und Energieeinrichtungen hindeutet.
Die Lage vor Ort bleibt angespannt. Die Feuerwehren arbeiten weiterhin an der Eindämmung der Brände, jedoch sind genaue Daten über den materiellen Schaden und die Opfer von offiziellen Quellen derzeit noch nicht bestätigt.