Am Abend des 12. Juli wurde die Oblast Odessa erneut zum Ziel russischer Kampfdrohnen. Im Rajon Odessa wurden direkte Treffer auf zivile Objekte registriert: ein mehrstöckiges Wohnhaus und das Dach eines Baumarkts. Die durch den Angriff entstandenen Brände wurden bereits gelöscht, genaue Angaben zu Verletzten und dem Ausmaß der Zerstörungen werden jedoch noch überprüft.

Ziele des Angriffs: Wohnkomplex und Einkaufszentrum

Laut vorläufigen Informationen traf eine der Drohnen die oberen Stockwerke eines Mehrfamilienhauses im Wohnkomplex „Raduschnyj“. Obwohl sich dieses Objekt geografisch innerhalb der Stadtgrenzen Odessas befindet, gehört es administrativ zum Rajon Odessa. Die zweite Drohne schlug auf das Dach des Baumarkts „Epizentr“ ein, der sich ebenfalls in diesem Rajon befindet.

Lage vor Ort und Reaktion der Behörden

Oleg Kiper, Leiter der Militärverwaltung der Oblast Odessa, bestätigte den Angriff in seinem Telegram-Kanal. Zum Zeitpunkt der Meldung war im Gebiet weiterhin die Luftwarnung in Kraft. Die Bewohner der Oblast Odessa werden eindringlich aufgefordert, Warnsignale nicht zu ignorieren und in Schutzräumen zu bleiben, bis die Gefahr offiziell für beendet erklärt wird.

Kontext der Eskalation

Dieser Angriff ist die Fortsetzung einer Serie von Schlägen gegen die Region. Am Morgen des 11. Juli hatten russische Truppen einen Raketenangriff auf Odessa verübt. Laut Oleg Kiper kamen bei jenem Angriff zwei Menschen ums Leben, ein weiterer Verletzter – ein 24-jähriger Mann – wurde mit Schusswunden ins Krankenhaus eingeliefert. Derzeit sammeln die Behörden weiterhin Informationen über die Folgen des Abendangriffs vom 12. Juli.