Ukrainische Operatoren der Drohneneinheiten führten in der Nacht zum heutigen Tag eine großangelegte Operation durch und fügten dem russischen Flugabwehrsystem verheerende Schäden zu. Nach offiziellen Angaben wurden acht Schlüsselkomponenten der russischen Luftverteidigung zerstört, die für die Sicherheit der Besatzungstruppen verantwortlich sind.
Die Informationen bestätigte der Kommandeur der Drohneneinheiten der Streitkräfte der Ukraine, Robert Brovdi, bekannt unter dem Rufnamen „Madjar“. In seiner Erklärung betonte er, dass die Angriffe in der operativen Tiefe des feindlichen Territoriums durchgeführt wurden, was die Fähigkeit ukrainischer Einheiten unterstreicht, weit hinter der Frontlinie zu operieren.
Umfang der Schäden und Geografie der Angriffe
Laut dem Bericht des Kommandos umfasste die Geografie des Angriffs zwei strategisch wichtige Richtungen. Sechs Flugabwehrobjekte wurden in der Region Krasnodar der Russischen Föderation außer Gefecht gesetzt. Zwei weitere Elemente der Luftverteidigung wurden auf dem vorübergehend besetzten Gebiet der Oblast Saporischschja getroffen.
Der erfolgreiche Ablauf der Operation war das Verdienst der Operatoren des 1. operativen Zentrums der Drohneneinheiten. Ihre Aktionen führten zur vollständigen Vernichtung oder teilweisen Außerbetriebsetzung kritischer Knotenpunkte, die für das Funktionieren des russischen Verteidigungsnetzes notwendig sind.
Strategie zur Fortsetzung der Angriffe
Robert Brovdi erklärte, dass die Zerstörung der militärischen, energetischen und logistischen Infrastruktur der russischen Besatzer nicht bei den bisherigen Ergebnissen Halt machen wird. Das Kommando plant, systematische Angriffe auf Objekte fortzusetzen, die die Kampfhandlungen des Gegners unterstützen.
Diese Ereignisse spielen sich vor dem Hintergrund anderer erfolgreicher Operationen der ukrainischen Streitkräfte ab. Zuvor hatten Spezialeinheiten des Zentrums für Spezialoperationen „Alfa“ der SBU ein Koordinationszentrum des FSB Russlands auf dem besetzten Gebiet der Oblast Cherson getroffen. Nach Schätzungen konnten sich zum Zeitpunkt des Angriffs bis zu 100 Mitarbeiter russischer Geheimdienste im Gebäude befunden haben.
Zudem setzen die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe auf Objekte in der Region Moskau und anderen Orten fort. Im Visier befinden sich feindliche Logistikzentren, Ölbasen und Schiffe im Schwarzen Meer, was dem militärischen Potenzial des Aggressors systemischen Schaden zufügt.