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title: "Flucht vor KI: DuckDuckGo gibt Nutzern einen Schalter zum „Deaktivieren der KI“ in Chrome und Firefox"
description: "DuckDuckGo hat Erweiterungen für Chrome und Firefox mit einem Schalter zum „Deaktivieren der KI“ veröffentlicht 🔌. Dies ist eine Antwort auf das aggressive Einführen von neuronalen Netzen in Google Search: Der Traffic für die „saubere“ Suche stieg innerhalb einer Woche um das Dreifache 📈. Jetzt entscheiden die Nutzer selbst, ob sie mit einem Bot chatten oder nach Links suchen wollen 🤖❌."
date: 2026-06-02T11:21:46.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/duckduckgo-gibt-nutzern-einen-schalter-zum-deaktivieren-der-ki-in-chrome-und-firefox
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publisher: "XAB.info"
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# Flucht vor KI: DuckDuckGo gibt Nutzern einen Schalter zum „Deaktivieren der KI“ in Chrome und Firefox

![Titel eines Artikels auf Habr über DuckDuckGo und den AI-Ausschaltknopf in den Browsern Chrome und Firefox](https://xab.info/media/2026/06/02/duckduckgo-vypustil-knopku-vyklyuchit-ii-v-chrome-i-firefox/duckduckgo-vypustil-knopku-vyklyuchit-ii-v-chrome-i-firefox-1.webp)

Die Suchmaschine DuckDuckGo hat offiziell die „Flucht vor KI“ gestartet und den Nutzern ein praktisches Werkzeug zur Deaktivierung von KI-generierten Antworten zur Verfügung gestellt. Das Unternehmen hat Browser-Erweiterungen für Chrome und Firefox veröffentlicht, mit denen die KI-freie Suchversion als Standardsuchmaschine festgelegt werden kann.

### Ein neuer Standard: Suche ohne Bots

Das Prinzip der Neuerung ist einfach: Nach der Installation der Erweiterung gelangt der Nutzer auf die spezielle Seite noai.duckduckgo.com. Laut den Entwicklern gibt es hier keine von KI generierten Antworten, keine aufdringlichen Aufforderungen zum Chat mit Bots und deutlich weniger von neuronalen Netzen erstellte Bilder. Diese Lösung ermöglicht die Rückkehr zum gewohnten Suchformat, bei dem Links zu Quellen an erster Stelle stehen und nicht zusammengefasste Antworten von Algorithmen.

Dieser Schritt ist eine direkte Reaktion auf die Umstrukturierung von Google Search im Mai. Auf seiner Entwicklerkonferenz präsentierte Google das umfassendste Update seit 25 Jahren: Das System leitet Nutzer nun standardmäßig zu KI-Übersichten weiter, die Diagramme erstellen und Mini-Apps ausführen können. Die berühmten „10 blauen Links“ wurden nach unten auf der Seite verschoben und sind faktisch zu einem sekundären Element der Benutzeroberfläche geworden.

### Massiver Abfluss und Statistiken

Nicht alle Nutzer waren damit einverstanden, dass KI zum Standardverhalten wurde. Ein Teil des Publikums begann, massenhaft zu alternativen Suchmaschinen wie DuckDuckGo und Kaigi zu migrieren. Die Statistiken bestätigen diesen Trend:

    - Nur am 28. Mai stieg der Traffic auf die KI-freien Suchseiten um das Dreifache und erreichte einen neuen Höchststand seit der Ankündigung der Google-Updates.

    - Die Besucherzahlen liegen durchschnittlich 84 % über der Basislinie, was auf einen nachhaltigen Wandel und nicht auf eine einmalige Reaktion hindeutet.

    - Der wöchentliche Anstieg der Besuche der No-AI-Seite betrug etwa 30 %.

    - In den USA stieg die Anzahl der Installationen der DuckDuckGo-App um 18,1 %, und auf der iOS-Plattform erreichte der wöchentliche Spitzenwachstum fast 70 %.

### Ein-Werkzeug-mit-einem-Klick

DuckDuckGo beschränkt sich nicht auf die Veröffentlichung einer separaten Erweiterung. Das Unternehmen plant, seine langjährigen Produkte Privacy Essentials für Chrome, Firefox, Edge und Opera zu aktualisieren. Darin wird die Verwaltung der KI-Sucheinstellungen hinzugefügt. So wird der Verzicht auf künstliche Intelligenz aus einer manuellen Einstellung zu einem fertigen Werkzeug, das mit einem Klick aktiviert wird.

Wichtig ist zu beachten, dass sich DuckDuckGo nicht als radikaler Gegner der Technologie positioniert. Das Unternehmen verfügt über einen eigenen Chatbot mit Zugriff auf beliebte Modelle sowie ein kostenpflichtiges Abonnement, das Zugang zu neuesten Algorithmen und zusätzlichen Diensten wie VPN und Datenschutz bietet. Die Hauptidee der Neuerung ist es, dem Nutzer das Recht auf Wahl zu geben: selbst zu entscheiden, wie viel KI er benötigt, anstatt sie erzwungenermaßen zu erhalten.