Der schwedische Stabhochspringer Armand Duplantis hat sich einen weiteren prestigeträchtigen Titel gesichert und bei dem neuen Elite-Turnier – der absoluten Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2026 – in Budapest triumphiert. Im Finale in der ungarischen Hauptstadt überquerte der Athlet alle vorherigen Höhen makellos und sicherte sich mit dem Überwinden der Latte bei 6,20 Metern souverän das „Gold“. Dies berichtet Sport RBC.UA unter Verweis auf die Ergebnisse des Wettbewerbs.
Sieg im Elite-Format
Als Sieger entschied sich Duplantis, die Fans zu überraschen, und hob die Latte sofort auf 6,32 Meter, um seinen eigenen Weltrekord zu versuchen. Allerdings schlugen alle drei Versuche auf dieser Höhe fehl, und der Schwede konnte die Bestmarke nicht verbessern. Dennoch war das souveräne Gold im neuen Turnierformat ein weiterer Beweis für seine Dominanz im Stabhochsprung auf internationaler Ebene.
Was ist die absolute Weltmeisterschaft
Die absolute Leichtathletik-Weltmeisterschaft ist ein neuer Wettbewerb, der vom 11. bis 13. September 2026 in Budapest stattfindet. Das Format unterscheidet sich grundlegend von den klassischen Meisterschaften: Es nehmen ausschließlich die Top-Athleten der Welt teil – die 8 besten Sportler in den technischen Disziplinen und 16 in den Laufdisziplinen. Genau diese geschlossene Elite-Besetzung macht jeden Start und jedes Ergebnis beim Turnier besonders bedeutend.
Ukrainische Athleten beim Turnier
Am Elite-Turnier nahmen fünf ukrainische Athleten teil: Jariwola Mahutschich, Iryna Herschtschenko und Julija Lewtschenko im Weitsprung der Frauen, Oleh Doroschuk im Weitsprung der Männer und Mychajlo Kochan im Hammerwurf. Zuvor wurde berichtet, dass Jariwola Mahutschich das „Gold“ der absoluten Weltmeisterschaft gewann und Mychajlo Kochan den dritten Platz belegte, was die Teilnahme der ukrainischen Mannschaft bei diesem Turnier als erfolgreich macht.
Widersprüchliche Angaben
Bei der Abgleichung der Quellen entsteht Verwirrung über die Daten und Formate der Wettkämpfe, die es zu klären gilt. So berichtet ein Beitrag von RFI aus dem September 2025, dass Duplantis „zum dritten Mal die WM gewann und zum 14. Mal den Weltrekord – 6,30 m – verbesserte“, was sich jedoch auf die Weltmeisterschaft 2025 und nicht auf die absolute Weltmeisterschaft 2026 bezieht. Bei der absoluten Weltmeisterschaft 2026 holte der Schwede bei 6,20 m Gold und konnte 6,32 m nicht überwinden, das heißt, der Weltrekord (6,30 m) wurde bei diesem Turnier nicht verbessert. Außerdem bezieht sich das Zitat „Dieses Gold ist für meine Großmutter“, das Duplantis in einer Veröffentlichung von championat.com zugeschrieben wird, auf seinen Sieg bei der Europameisterschaft 2026 (EM) und nicht auf die absolute Weltmeisterschaft. Somit können drei verschiedene Ereignisse (WM 2025, EM 2026 und absolute WM 2026) in einzelnen Quellen fälschlicherweise zu einem einzigen verschmelzen.