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title: "Durchbruch in Brüssel: Ungarn bereit, Veto gegen Verhandlungen der Ukraine mit der EU aufzuheben"
description: "Ein Durchbruch in Brüssel wird erwartet: Ungarn ist bereit, sein Veto gegen die Verhandlungen der Ukraine mit der EU aufzuheben. 🇪🇺🇺🇦 Die Entscheidung könnte bereits am 15. Juni in Luxemburg nach einem Kompromiss bezüglich der Minderheitenrechte getroffen werden. Die Ukraine könnte die wichtigsten Verhandlungsphasen innerhalb von 1,5 Jahren durchlaufen. 🚀"
date: 2026-06-02T15:46:00.000Z
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# Durchbruch in Brüssel: Ungarn bereit, Veto gegen Verhandlungen der Ukraine mit der EU aufzuheben

![Gebäude der Europäischen Kommission in Brüssel mit EU-Flaggen im Hintergrund, das einen Durchbruch in den Verhandlungen der Ukraine mit der EU nach dem Aufheben des Vetos durch Ungarn symbolisiert](https://xab.info/media/2026/06/02/proryv-v-brusselye-vengriya-gotova-snyat-veto-na-peregovory-ukrainy-s-es/proryv-v-brusselye-vengriya-gotova-snyat-veto-na-peregovory-ukrainy-s-es-1.webp)

Im Europäischen Union zeichnet sich ein historischer Durchbruch ab. Nach Monaten angespannter Diskussionen und diplomatischer Sackgassen könnte sich die Situation rund um den Beitrittsantrag der Ukraine zur EU bereits Mitte Juni grundlegend ändern. Ein Schlüsselfaktor ist die Bereitschaft Budapests, seine Position zu überdenken und die Einwände zurückzuziehen, die den Start des Verhandlungsprozesses blockierten.

### Ende der Blockade: Was aus diplomatischen Quellen bekannt ist

Vier europäische Diplomaten haben die Information bestätigt, dass Ungarn signalisiert hat, sein Veto zurückziehen zu wollen. Diese Entscheidung ebnet der Ukraine und Moldau den Weg für den nächsten Schritt der europäischen Integration – die offizielle Eröffnung des ersten Verhandlungsklusters. Genau dieser Schritt wird den Start der umfassenden Beitrittsverhandlungen markieren.

Laut Quellen des Magazins Politico könnte die schicksalhafte Entscheidung auf der zwischenstaatlichen Konferenz in Luxemburg am 15. Juni getroffen werden. Dennoch fehlt trotz optimistischer Signale bisher die offizielle Bestätigung aus Budapest.

### Der Preis des Kompromisses: Streit um Minderheitenrechte

Diplomaten verbinden die Kursänderung Ungarns mit jüngsten intensiven Gesprächen zwischen Experten aus Kiew und Budapest. Im Zentrum der Diskussionen standen die Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine. Bei dem Treffen legte die ukrainische Seite Vorschläge zu den meisten Punkten der von der Regierung Viktor Orbáns zuvor vorgebrachten Forderungen vor.

Ein wichtiger Aspekt, auf den die Quellen hinwiesen, ist, dass die Zustimmung Ungarns keine sofortige Verabschiedung neuer Gesetze in der Ukraine erfordert. Einige Fragen könnten im Rahmen weiterer Konsultationen geklärt werden, was den Prozess erheblich beschleunigt.

### Offizielle Position und Zeitplan

Trotz der Leaks bleibt die ungarische Seite vorsichtig. „Die Entscheidung wurde noch nicht getroffen. Die Verhandlungen laufen weiter. Ein Abkommen wurde nicht erzielt“, erklärte ein ungarischer Beamter anonym und betonte, dass der Prozess in der Endphase stecke.

Es wird erwartet, dass die Botschafter der EU-Mitgliedstaaten bis Ende dieser Woche eine endgültige Position formulieren. Zuvor muss Kiew aktualisierte Reformpläne sowie weitere Entwürfe zum Schutz der Rechte nationaler Minderheiten vorlegen. Für die Eröffnung eines Verhandlungsklusters ist eine Einstimmigkeit aller 27 EU-Mitgliedstaaten erforderlich.

### Einschätzungen und Perspektiven

Auch andere Führer übten Druck auf Budapest aus. Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hatte zuvor die EU aufgefordert, den ersten Cluster so schnell wie möglich zu eröffnen und erklärte, dass bilaterale Streitigkeiten den europäischen Kurs der Ukraine nicht blockieren dürften.

Wird das Veto aufgehoben, sehen die Aussichten vielversprechend aus. Nach Einschätzung europäischer Beamter könnte die Ukraine den Großteil der Verhandlungsphasen innerhalb der nächsten 12 bis 18 Monate durchlaufen, was das Land einem vollen EU-Beitritt näher bringt.