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title: "Ehemaliger Berater des Verfassungsgerichts, verdächtigt der Herstellung von Kinderpornografie mit seiner Tochter, nach Dienst in den Streitkräften der Ukraine gegen Kaution freigelassen"
description: "🚨 Skandal in Kiew: Das Bezirksgericht Obolon hat den ehemaligen Berater des Verfassungsgerichts gegen Kaution freigelassen, der der Herstellung von Kinderpornografie mit seiner 3-jährigen Tochter beschuldigt wird. Der Beschuldigte hatte das Verfahren zuvor ausgesetzt, als er zu den Streitkräften der Ukraine ging. Die Staatsanwaltschaft legt Berufung gegen die Entscheidung von Richterin Makarenko ein und fordert die Haft. #Gericht #KSU #Ukraine #Staatsanwaltschaft"
date: 2026-08-14T16:51:06.000Z
lang: de
url: https://xab.info/de/posts/ehemaliger-berater-des-verfassungsgerichts-gegen-kaution-freigelassen-nach-dienst-in-den-streitkraeften
tags: [ukraine-law, ksu, child-abuse, court-case, military-service]
publisher: "XAB.info"
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# Ehemaliger Berater des Verfassungsgerichts, verdächtigt der Herstellung von Kinderpornografie mit seiner Tochter, nach Dienst in den Streitkräften der Ukraine gegen Kaution freigelassen

![Foto von Pawlo Petrenko, ehemaliger Berater des Verfassungsgerichts der Ukraine, neben seinem Entlassungsdokument — Verdächtiger in einem Fall von Kinderpornografie](https://xab.info/media/2026/08/14/eks-konsultant-ksu-otpuschen-pod-zalog-posle-sluzhby-v-vs/eks-konsultant-ksu-otpuschen-pod-zalog-posle-sluzhby-v-vs-1.webp)

## 🎯 Key Points

- Ehemaliger Berater des Verfassungsgerichts Pawlo Petrenko gegen eine Kaution von 332.000 Hrywnja freigelassen.
- Anklage: Sexuelle Gewalt an der 3-jährigen Tochter und Herstellung von Kinderpornografie.
- Das Verfahren wurde 2025 aufgrund des Dienstes von Petrenko in den Streitkräften der Ukraine ausgesetzt.
- Die Staatsanwaltschaft legt Berufung gegen die Entscheidung des Gerichts ein.

Am 12. August 2026 entbrannte in Kiew ein weitreichender Justizskandal im Zusammenhang mit der Änderung der Haftmaßnahme für Pawlo Petrenko, den ehemaligen Hauptberater des Verfassungsgerichts der Ukraine (KSU). Der Bezirksgericht Obolon in der Hauptstadt beschloss, den Verdächtigen gegen eine Kaution von 332.000 Hrywnja freizulassen, trotz der Schwere der erhobenen Anklagen, die sexuelle Gewalt an einem minderjährigen Kind und die Herstellung von Kinderpornografie umfassen.

### Details des Strafverfahrens und der Anklage

Laut Ermittlungsunterlagen bekleidete Pawlo Petrenko zum Zeitpunkt der Tat eine Position am Verfassungsgericht. Ihm wird vorgeworfen, sexuelle Handlungen an seiner eigenen 3-jährigen Tochter verübt zu haben. Den Angaben der Strafverfolgungsbehörden zufolge entkleidete sich der Mann vor dem Kind, nutzte Spielzeuge zur Simulation sexueller Handlungen und zwang das Mädchen, seine Genitalien zu berühren, wobei er dies als „Spiel“ bezeichnete. Die Vorfälle wurden auf ein Mobiltelefon aufgenommen.

Am 12. August 2026 übergab die Nationalpolizei Petrenko erneut einen Verdacht gemäß Teil 6 des Artikels 153 (sexuelle Gewalt an einem minderjährigen Kind) und Artikel 301-1 (Herstellung und Verbreitung von Kinderpornografie) des Strafgesetzbuchs der Ukraine. Die maximale Strafe nach diesen Artikeln sieht eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren vor.

### Verfahrensunterbrechung und Status als Soldat

Die Chronologie des Falls zeigt die Nutzung von Verfahrensregeln im Zusammenhang mit dem Kriegsrecht. Das Strafverfahren unter der Aktenzeichen-Nummer 760/25655/24 wurde bereits 2024 eingeleitet. Nachdem Petrenko aus dem KSU entlassen worden war, wurde er zum Militärdienst in die Reihen der Streitkräfte der Ukraine (SUU) eingezogen.

Am 24. Februar 2025 stellte das Gericht das Verfahren offiziell ein. Gemäß dem prozessualen Recht der Ukraine ist der Militärdienst während des Kriegsrechts ein Grund für die vorübergehende Aussetzung des Strafverfahrens. Diese Entscheidung ermöglichte es dem Beschuldigten, eine lange Zeit der Untersuchungshaft zu vermeiden.

### Gerichtsurteil zur Kaution und Reaktion der Staatsanwaltschaft

Die Entscheidung des Richters des Bezirksgerichts Obolon, I. G. Makarenko, vom 12. August 2026 löste breite Resonanz aus. Anstatt eine Haftstrafe als Sicherungsmaßnahme zu verhängen, setzte das Gericht eine Kaution in Höhe von 332.000 Hrywnja (ungefähr 8.000 US-Dollar) fest.

Die Staatsanwaltschaft hält diese Entscheidung für unrechtmäßig. Die Stadtstaatsanwaltschaft Kiew hat bereits Berufung beim Berufungsgericht Kiew eingelegt und fordert die Überprüfung der Sicherungsmaßnahme sowie die Inhaftierung des Verdächtigen. Die Anklage begründet ihre Position mit der Schwere der Taten und der Notwendigkeit des Schutzes der Rechte des minderjährigen Opfers.

### Widersprüchliche Daten

Während der Verhandlung des Falls entstanden Uneinigkeiten hinsichtlich der Risikobewertung durch das Gericht und die Anklage.

**Position der Verteidigung und des Gerichts:** Richterin Makarenko, die die Kaution festsetzte, orientierte sich wahrscheinlich daran, dass die Sicherungssumme ausreicht, um eine Flucht zu verhindern, und dass der Status als Soldat einen besonderen Umgang mit Sicherungsmaßnahmen erfordert.

**Position der Anklage:** Die Staatsanwälte bestehen darauf, dass die Kautionssumme für einen Beamten, der zuvor hohe Ämter bekleidete, unverhältnismäßig niedrig ist und die Erscheinung des Verdächtigen bei Ermittlungsmaßnahmen nicht garantiert. Die Anklage weist auch darauf hin, dass der Beschuldigte den Status als Soldat bereits genutzt hat, um das Verfahren zu verzögern, was auf einen Versuch der Strafvereitelung hindeuten könnte.

### Rechtlicher Kontext und öffentliche Resonanz

Dieser Fall wurde im Kontext der Anwendung des Kriegsrechts auf Fälle von Straftaten gegen die sexuelle Unversehrtheit von Kindern diskutiert. Menschenrechtsorganisationen äußern Besorgnis darüber, dass der Mechanismus der Verfahrensaussetzung als Instrument zur Umgehung der Justiz genutzt werden könnte. Gleichzeitig stellt die juristische Gemeinschaft fest, dass die Gerichte an den Wortlaut des Gesetzes gebunden sind, jedoch in diesem Fall das Gleichgewicht zwischen den Rechten des Angeklagten und dem Schutz des Opfers aus Sicht der Öffentlichkeit gestört war.

## ❓ FAQ

### Q: Warum wurde das Verfahren 2025 ausgesetzt?
**A:** Das Verfahren wurde vom Gericht ausgesetzt, da der Verdächtige während des Kriegsrechts zum Militärdienst eingezogen wurde.

### Q: Welche Sicherungsmaßnahme wurde vom Gericht verhängt?
**A:** Das Gericht setzte eine Kaution in Höhe von 332.000 Hrywnja fest.

### Q: Was plant die Staatsanwaltschaft?
**A:** Die Staatsanwaltschaft hat Berufung beim Berufungsgericht Kiew eingelegt und fordert die Änderung der Sicherungsmaßnahme auf Untersuchungshaft.