Nutzer des kostenpflichtigen Google AI Pro-Abo stießen auf ein unerwartetes Problem: Eine einzige Anfrage zur Videogenerierung hat das fünf-stündige Nutzungslimit für Gemini vollständig aufgebraucht. Der Vorfall löste breite Resonanz aus und zwang Google zu einer Reaktion.

Neues Limit-System: Was ist schiefgelaufen?

Kürzlich ist Google auf ein neues Modell zur Berechnung der Gemini-Kontingente umgestiegen. Anstelle einer festen Anzahl von Anfragen wird nun ein „rechenbasiertes“ System angewendet: Der Verbrauch hängt von der Komplexität der Aufgabe, der Länge des Dialogs und den genutzten Funktionen ab. Die Limits werden alle fünf Stunden aktualisiert, wobei auch das wöchentliche Gesamtvolumen berücksichtigt wird.

Die Geschichte eines Nutzers

Der Nutzer Ashutosh Shrivastava veröffentlichte auf X einen Screen-Recording, in dem zu sehen ist, wie nach vier Minuten Verarbeitungszeit einer Videogenerierungsanfrage das System 100 % des Limits anzeigte – obwohl das Video selbst nie erstellt wurde. Dies löste eine Welle der Empörung unter den Abonnenten aus.

Reaktion von Google

Der Leiter von Gemini, Josh Woodward, gab das Problem öffentlich zu und versprach, es zu untersuchen. Doch dies beruhigte die Nutzer nicht, die massenhaft über den drastischen Rückgang des verfügbaren Kontingents und die Undurchsichtigkeit des neuen Modells klagen.

Warum ist das wichtig?

Die Kritik richtet sich nicht nur gegen die Einschränkungen, sondern auch gegen das Fehlen an Vorhersehbarkeit. Nutzer können nicht im Voraus abschätzen, wie viele Ressourcen eine bestimmte Aufgabe verbraucht. Dies verursacht Unannehmlichkeiten und untergräbt das Vertrauen in den Dienst.