In Odessa hat das Einkaufszentrum „Semja“ nach einem nächtlichen russischen Angriff seinen Betrieb vorübergehend eingestellt. Das berichtet RBC-Ukraine unter Berufung auf eine offizielle Erklärung der Einkaufszentrumsverwaltung auf Facebook. Die Einrichtung wurde durch den Angriff in der Nacht zum 4. November beschädigt und ist daher derzeit für Besucher geschlossen.
Was über die Schäden bekannt ist
Nach Angaben der Verwaltung wurde das Einkaufszentrum im Sommer 2025 renoviert und beherbergt mindestens 18 Geschäfte bekannter Marken. Nach dem nächtlichen Angriff erlitt das Objekt Schäden, die einen regulären Weiterbetrieb unmöglich machen. Derzeit werden vor Ort Wiederherstellungsarbeiten durchgeführt, um die Einrichtung so schnell wie möglich wieder für Besucher zu öffnen.
Wann das Einkaufszentrum wieder öffnet
Die Verwaltung von „Semja“ erklärte, dass sie sich bemüht, den Betrieb schnellstmöglich wieder aufzunehmen. Den Besuchern wurde versprochen, das genaue Eröffnungsdatum zusätzlich auf der offiziellen Seite des Einkaufszentrums bekannt zu geben. Genaue Zeitrahmen wurden bisher nicht genannt.
Kontext: Nächtlicher Angriff auf die Ukraine
Zur Erinnerung: In der Nacht zum 4. November griffen russische Truppen die Ukraine mit 310 Drohnen unterschiedlicher Typen an. Nach vorliegenden Angaben haben die Luftverteidigungskräfte die Mehrheit der Ziele unschädlich gemacht. Das Einkaufszentrum „Semja“ in Odessa wurde zu einem der Objekte, die von diesem Angriff betroffen waren.
Was dies für Besucher und Mieter bedeutet
Die vorübergehende Schließung bedeutet, dass alle 18 und mehr Geschäfte im renovierten Einkaufszentrum während der Wiederherstellungsphase nicht arbeiten. Für die Stadtbewohner, die an die modernisierte Einrichtung gewöhnt sind, verursacht dies vorübergehende Unannehmlichkeiten, doch laut Erklärung der Verwaltung hat die sichere und zügige Wiederaufnahme des Betriebs Priorität. Die Wiederherstellung und Eröffnung werden offiziell bekannt gegeben.