Die beliebte ukrainische Fernsehmoderatorin Ekaterina Osadschaja hat ehrlich darüber berichtet, wie ein Familienurlaub mit Kindern in Wirklichkeit aussieht. Auf Instagram hat die Stern den weit verbreiteten Mythos entlarvt, dass ein Urlaub mit der Familie aus endlosem Lesen am Strand und vollständiger Entspannung besteht.

Laut Osadschaja ist die Realität oft weit entfernt von dem perfekten Bild in den sozialen Medien. Anstatt ruhiger Zeit am Meer erwartet die Mutter ständige Sorgen: Füttern, Einkaufen und endlose Bitten der Kinder. Die Moderatorin gab zu, dass sie im Urlaub oft zur persönlichen Animatorin wird, die 24 Stunden am Tag Unterhaltung ausdenken muss.

Der Mythos vom perfekten Urlaub

Viele Eltern träumen davon, ihre Kinder ans Meer oder aufs Land zu bringen, in der Vorstellung, endlich ausruhen zu können. Doch wie die Fernsehmoderatorin feststellt, irren sich Erwachsene oft in ihren Erwartungen. Anstatt zu ruhen, gerät die Mutter in einen Modus der totalen Bedienung der Wünsche ihrer Kinder.

„Mama ist die Animatorin, Mama, mach das, Mama, fütter, Mama, unterhalte, und all das bist du selbst. Und wann soll sich die Mama dann ausruhen?“, fragte Osadschaja rhetorisch in ihrem Beitrag, der mit einem Verweis auf RBK-Ukraine veröffentlicht wurde.

Die Formel des Gleichgewichts: Das Recht auf Unvollkommenheit

Trotz der Schwierigkeiten weiß Ekaterina, wie man sich auch im Kreis der Kinder Zeit für sich selbst nimmt. Ihr Geheimnis besteht darin, auf einen strengen Zeitplan zu verzichten und nicht zu versuchen, die „perfekte Mutter“ zu sein.

Die Moderatorin rät Müttern, sich etwas mehr zu erlauben als im normalen Leben. Ihrer Meinung nach ist der Schlüssel zu einem erfolgreichen Urlaub die Freiheit von Zeitplänen. Manchmal kann man länger schlafen, den Kindern erlauben, etwas weniger Gesundes zu essen, oder einfach eine halbe Stunde länger spielen.

„Eine unvollkommene Mutter zu sein, ist für mich persönlich die Garantie für jeden Urlaub“, betonte Osadschaja. Sie ruft auch dazu auf, Hilfe nicht abzulehnen, wenn jemand sie anbietet.

Der Wert der Erinnerungen

Osadschaja erinnert daran, dass ein Urlaub mit Kindern eine Zeit ist, an die man sich erinnern möchte. Daher sollte man nicht versuchen, alles zu kontrollieren. Nach Ansicht der Moderatorin werden Eltern in Zukunft gerne Fotos anschauen und sich daran erinnern, wie die Kinder am Strand herumgelaufen sind und noch klein waren.

„Wenn es jemanden gibt, der helfen kann – lasst ihn helfen. Diese Zeit werden wir wirklich in Erinnerung behalten, wir werden uns daran freuen“, fügte die Stern hinzu.

Die Familie von Ekaterina Osadschaja

Die Moderatorin erzieht drei Söhne. Der älteste Sohn, Ilja, wurde 2002 in ihrer ersten Ehe mit Oleg Polischuk geboren. Er ist jetzt 23 Jahre alt und lebt sein eigenes Erwachsenenleben.

2017 heiratete Ekaterina den Fernsehmoderator und Schauspieler Jurij Gorbunow. Das Paar hat zwei gemeinsame Kinder: den älteren Sohn Iwan (geboren 2017) und den jüngeren Sohn Daniil (geboren 2021). Zuvor hatte Gorbunow zugegeben, dass er sich eine Tochter wünscht, worauf Osadschaja ebenfalls in ihren Interviews reagiert hat.