Die Star der beliebten ukrainischen Serien „Nichts passiert zweimal', „Frauenarzt' und „Der gute Mann', Ekaterina Tyschkevitsch, teilte eine freudige Neuigkeit: Sie und ihr Ehemann, der Schauspieler Valentin Tomusiak, erwarten ihr erstes Kind. Das Paar erzählte in einem Interview mit Alina Dorotjuk für RBC-Ukraine Details über die Schwangerschaft.

Bewusste Entscheidung und astrologische Berechnung

Die Schwangerschaft trat fast sofort ein, nachdem das Paar die Entscheidung getroffen hatte, es zu versuchen. „Wir sind schwanger, wir haben vor kurzem das zweite Trimester erreicht. Eigentlich haben wir das die ganze Zeit nicht einmal versucht. Ich dachte nicht, dass es so schnell klappen würde', gab die Schauspielerin zu. Ihrer Aussage zufolge wurde die Entscheidung mit dem Arzt abgestimmt und berücksichtigte den Gesundheitszustand von Ekaterina. „Mein Arzt hat zugestimmt. Und im Januar beschlossen wir, es zu versuchen, und im Februar war ich bereits schwanger', präzisierte sie.

Das Paar ging extrem ernsthaft an die Planung heran. „Wir wollten es sehr, und das Haus war gekauft, es gibt bereits einen Platz für ein Kinderzimmer. Wir haben uns so bewusst darauf vorbereitet, dass wir sogar das Datum und die Zeit astrologisch berechnet haben', fügte Tyschkevitsch hinzu. Sie merkte auch an, dass hormonelle Veränderungen sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken können, weshalb die Schwangerschaft Teil der Strategie zur Verbesserung der Gesundheit wurde.

Angst und Hoffnung: Eine Woche im Krankenhaus zur Erhaltung der Schwangerschaft

Trotz der freudigen Neuigkeit waren die ersten Monate der Schwangerschaft für Ekaterina nicht einfach. In der 8. Woche stieß sie auf eine schwerwiegende Komplikation. „Ich wachte um drei Uhr morgens wegen einer Blutung auf, das war sehr schrecklich, weil es viel Blut war. Ich dachte, das ist jetzt alles', erinnert sich die Schauspielerin. In diesem Moment konnte sie sich nicht vorstellen, dass die Schwangerschaft nach einer solchen Blutung gerettet werden kann. „Wir haben in diesem Moment die Hölle durchlebt', gab Tyschkevitsch zu.

Nach dem Vorfall verbrachte Ekaterina eine Woche im Krankenhaus zur Erhaltung der Schwangerschaft. Zum Glück geht es dem Baby gut, und die Schwangerschaft entwickelt sich ohne Komplikationen weiter. Momentan befindet sich Tyschkevitsch im 5. Monat der Schwangerschaft.

Der Weg zur Mutterschaft: Von der Theaterstudio bis zur Intensivstation

Ekaterina Tyschkevitsch wurde am 18. September 1994 in Kiew in einer Familie von medizinischem Personal geboren. Seit ihrer Kindheit träumte sie von der Bühne – bereits mit 10 Jahren erklärte sie ihren Eltern, dass sie Schauspielerin werden möchte, woraufhin sie in einem Theaterstudio begann. Später versuchte sie sich auch im Modelbereich und nahm an Schönheitswettbewerben teil, insbesondere gewann sie den odessischen Wettbewerb „Mini-Miss Perle des Südens'. Eine Zeitlang arbeitete sie im Fernsehen und moderierte die Sendung „Nur für Mädchen' auf einem lokalen Kanal. Schließlich wählte Tyschkevitsch den Weg des Schauspielers.

Der professionelle Debüt im Theater fand noch während des Studiums an der Universität statt – sie spielte eine Rolle im Stück „Auf der Suche nach Freude', wo sie das Bild von Lenotschka verkörperte. Im Kino begann Ekaterina mit Episodenrollen, insbesondere in den Serien „Frauenarzt', „Die Rückkehr von Mukhtar' und „Notarzt'. Später erhielt die Schauspielerin bedeutendere Rollen und spielte 2015 die Hauptrolle in der Serie „Unsterblich'.

Seit 2015 ist sie in einer Beziehung mit dem Schauspieler Valentin Tomusiak, und 2019 heiratete das Paar offiziell.

Kampf für die Gesundheit: Von Kopfschmerzen bis zu Sepsis

Im Jahr 2022 berichtete Tyschkevitsch erstmals öffentlich über ernsthafte Gesundheitsprobleme – starke Kopfschmerzen unbekannter Ursache, die ihr Leben erheblich beeinflussten. Später gab sie zu, dass sie in den schwierigsten Zeiten Selbstmordgedanken hatte. Ende 2023 verschlechterte sich der Zustand der Schauspielerin drastisch – sie landete auf der Intensivstation aufgrund von Sepsis, woraufhin die Ärzte gezwungen waren, sie vorübergehend in einen künstlichen Koma-Zustand zu versetzen.

Nachdem Ekaterina verschiedene Behandlungsmethoden ausprobierte, darunter die Arbeit mit einem Psychologen und einen Kurs von Antidepressiva. Jetzt, während sie auf das Kind wartet, hofft sie, dass die Schwangerschaft Teil des Wiederherstellungsprozesses und der Verbesserung ihres Wohlbefindens sein wird.