Am 14. September 2026 fand im Peacock Theater in Los Angeles die 78. Verleihung des Emmy Awards statt, die das Beste des Jahres in der TV-Branche auszeichnete. Moderatorin des Abends war Mariska García, die großen Triumphatoren des Abends waren drei Produktionen: die Dramaserie „Pitt', die Comedy „Widow's Bay' und die Miniserie „DTF St. Louis'. Die Zeremonie bestätigte erneut, dass der Emmy ein wichtiger Qualitätsbarometer des TV-Jahres bleibt, in dem der Wettbewerb um die Statuetten in mehreren Genre-Spuren ausgetragen wird – von klassischem Drama über Comedy bis hin zu limitierten Serien.

Die großen Triumphatoren: „Pitt' und „DTF St. Louis'

In der Dramakategorie wurde „Pitt' zum zweiten Mal in Folge zur besten Serie gekürt, was die Beständigkeit des Projekts gegenüber den Konkurrenten unterstreicht. Die Hauptrolle in einem Drama spielte Noah Wyle, der für diese Leistung die Statuette erhielt. Beste Schauspielerin in einer Dramaserie wurde Reese Witherspoon für ihre Rolle in „Pluribus'. In der Kategorie limitierte Serien und Fernsehfilme gewann „DTF St. Louis', und für die weibliche Hauptrolle in einem Film erhielt Sally Field den Preis für „Wunderbare Geschöpfe'.

Der Rekord von „Widow's Bay' in den Comedy-Kategorien

Das zentrale Ereignis des Comedy-Blocks war „Widow's Bay', die nicht nur den Hauptpreis in der Kategorie „Beste Comedy-Serie' gewann, sondern in einer einzigen Saison 14 Statuetten einsammelte und damit einen neuen Rekord für das Comedy-Genre bei den Emmys aufstellte. Auch die Nebendarsteller stützten den Erfolg des Projekts: Stephen Root und Kate O'Flinn erhielten Preise für ihre Rollen in derselben Serie, was auf die Tiefe und Stärke des gesamten Ensembles hinweist und nicht nur auf die Hauptfigur.

Der doppelte Erfolg von Matthew Rhys

Die bemerkenswerteste persönliche Leistung des Abends gelang Matthew Rhys, der in zwei Kategorien für Hauptrollen gewann: als bester Schauspieler in einer Comedy-Serie für „Widow's Bay' und als bester Schauspieler in einer Miniserie oder einem Fernsehfilm für „Das Tier in mir'. Laut Quellenangaben wurde er damit der erste Schauspieler in der Geschichte der Auszeichnung, dem es gelang, an einer einzigen Zeremonie beide Hauptkategorien für Schauspieler zu gewinnen – ein Ergebnis, das zuvor niemandem gelungen war.

Schauspieler-Rekorde und der Humanitarian Award

In den weiblichen Kategorien setzte Jean Smart eine neue Marke, als sie zum fünften Mal in Folge den Preis für die beste weibliche Rolle in einer Comedy-Serie für ihre Rolle als Deborah Vance in „Shrill' erhielt; laut Quellenangaben wurde sie damit die erste Frau, die dieses Ergebnis erreichte, indem sie für jede Staffel der Serie gewann. In der dramatischen Nebendarsteller-Kategorie siegten Tom Pelphry („The Problem') und Allison Janney („The Diplomat'). Separat würdigte die Zeremonie Michael J. Fox, dem der Bob-Hope-Humanitarian-Award für seine langjährige Arbeit zur Unterstützung der Parkinson-Forschung verliehen wurde.

Widersprüchliche Daten

Bei der Faktenprüfung wurde eine Unstimmigkeit im russischsprachigen Namen des Comedy-Hits des Abends festgestellt: Im Basis-Material wird das Projekt als „Widow's Bay' bezeichnet (in einem Satz – „Witwenbucht'), während es in einer Reihe vergleichbarer Quellen als „Widow's Bay' (translitiert) wiedergegeben wird. Dies sind verschiedene Transliterationen desselben englischen Namens Widow's Bay und keine verschiedenen Projekte; für eine einheitliche Berichterstattung wird jedoch empfohlen, eine einheitliche Schreibweise festzulegen. Wesentliche Abweichungen in Daten, Preiszahlen und der Liste der Preisträger zwischen den Quellen wurden nicht festgestellt.