In der Transkarpatien läuft die letzte Vorbereitungsphase für die Eröffnung des neuen internationalen Grenzübergangs (GÜ) „Weiße Kirche – Sighetu Marmației“. Dieser Übergang an der Grenze zu Rumänien soll ein wichtiger Bestandteil der logistischen Infrastruktur der Region werden und bestehende Grenzübergänge erheblich entlasten.

Über die Eröffnung des neuen Übergangs berichtet RBK-Ukraine unter Berufung auf Vertreter der Transkarpatischen Zollbehörde. Laut Angaben der Behörde hat die Regierungskommission bereits mit der Prüfung des Objekts begonnen. Die Hauptaufgabe der Inspektoren besteht darin, die Einsatzbereitschaft der ersten Bauphase für den Verkehr von Personenkraftwagen zu bewerten.

Infrastruktur und Durchgangskapazität

Am Objekt wurde bereits die notwendige Infrastruktur für den vollen Betrieb geschaffen. Insbesondere wurde eine Zufahrtsstraße gebaut, das Ufer befestigt, eine Beleuchtung installiert und spezielle Bereiche für die Fahrzeugkontrolle sowie Arbeitsplätze für Zoll- und Grenzbeamte eingerichtet.

Der neue Grenzübergang wird über eine erhebliche Durchgangskapazität verfügen. Laut Zollangaben sind am Objekt folgende Spuren vorgesehen:

  • sechs Spuren für Personenkraftwagen;
  • zwei Spuren für Busse;
  • sechs Spuren für Güterverkehr.

Es wird erwartet, dass täglich bis zu 700 Personenkraftwagen, etwa 60 Busse und bis zu 400 Lastwagen den neuen Übergang passieren können. Dies wird die Wartezeiten in den Warteschlangen für die Bewohner der Grenzregionen und Transittransporteure erheblich verkürzen.

Organisatorische Abläufe und alternative Routen

Parallel zur physischen Fertigstellung des Baus erarbeiten die Transkarpatische Zollbehörde und die Staatliche Grenzschutzdienst die administrativen Verfahren zur Abfertigung von Fahrzeugen. Ziel ist es, eine so schnelle Grenzüberquerung wie möglich zu gewährleisten.

Die Eröffnung der „Weißen Kirche“ ist besonders vor dem Hintergrund der Sommersaison von Bedeutung, in der an der westlichen Grenze der Ukraine traditionell ein Anstieg des Passagieraufkommens zu verzeichnen ist. Experten empfehlen, Fahrten an Wochentagen zu planen und früh morgens loszufahren, um Staus zu vermeiden.

Aufgrund der hohen Auslastung der polnischen Richtung werden Ukrainer auch dazu geraten, alternative Routen für ihre Reisen in Betracht zu ziehen. Internationale Flughäfen können über Ungarn, Rumänien, die Slowakei oder Moldawien erreicht werden, wobei Zug, Bus oder das eigene Auto gewählt werden können.